SP-Haider: Fraueneinkommen in Oberösterreich zu niedrig

SP-Umfrage: 69 Prozent trauen dieser Regierung keine Verbesserungen für die Frauen zu

Linz (OTS) - In Oberösterreich haben sich die Fraueneinkommen systematisch verschlechtert. Mit brutto 19.866 Euro Durchschnitts-Jahresverdienst für Vollzeitarbeit belegt der Bezirk Rohrbach österreichweit sogar den letzten Platz bei den Fraueneinkommen. Mit einem durchschnittlichen Jahresbruttobezug von 23.239 Euro für Arbeitnehmerinnen liegt Oberösterreich laut der Lohnsteuer-Statistik 2003 der Statistik Austria deutlich unter dem Österreich-Durchschnitt von 25.691 Euro für Frauen. "Dazu kommt, dass die Frauenarbeitslosigkeit in OÖ weiter dramatisch ansteigt. Die triste Situation der Frauen zeigt, dass diese Regierung mit ihrer Frauenpolitik glatt gescheitert ist und in Oberösterreich keine wirksamen Gegenmaßnahmen in der Beschäftigungspolitik gesetzt werden", stellt dazu SPÖ-Landeschef LH-Stv. Erich Haider fest. Eine neue Umfrage des Linzer Instituts Jaksch&Partner hat der schwarz-blauen Frauenpolitik ein klares Armutszeugnis ausgestellt:
69 Prozent der befragten Oberösterreicherinnen und Oberösterreicher trauen dieser Regierung nicht zu, dass sie die Situation zugunsten der Frauen verändern kann und wird.

Sogar 65 Prozent, die angeben, bei der letzten Landtagswahl noch ÖVP gewählt zu haben, glauben nicht an eine Verbesserung der Situation der Frauen unter dieser Regierung. Und gar mehr als 90 Prozent derer, die zuletzt grün gewählt haben, glauben nicht an Verbesserungen durch die von der ÖVP geführte Bundesregierung, der sie in Oberösterreich die Mauer machen.

70 Prozent meinen, das generell mehr Möglichkeiten für Frauen geschaffen werden müssen, um mehr Zeit für ihre Familie zu haben. Nicht nur 91 Prozent der SP-Sympathisanten sind überzeugt, dass mehr Möglichkeiten für "Familienzeit" für die Frauen geschaffen werden müssen, sondern auch 80 Prozent der VP-SympathisantInnen.

Darunter verstehen die Befragten nicht nur verbesserte Kinderbetreuung, sondern in erster Linie bessere Einkommen und familiengerechtere Arbeitszeiten. "Nicht länger arbeiten um weniger Geld, wie sich das die Wirtschaftskammer vorstellt, sondern Arbeitszeiten, die es möglich machen, Familie und Beruf zu vereinbaren,und menschenwürdige Einkommen, die über der Armutsgrenze liegen, sind Gebot der Stunde", bringt es Erich Haider auf den Punkt.

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