- 18.02.2005, 12:46:14
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SP-Strobl: Klein- und Mittelbetriebe für wirtschaftliche Prosperität unverzichtbar
Forderungspaket an Regierung - Mit Umsetzung sozialdemokratischen Wirtschaftsprogramms gute Zukunftschancen für Klein- und Mittelbetriebe
Wien (SPW-K) - Einmal mehr ein Lanze für die Klein- und
Mittelbetriebe brach Freitag SPÖ-Gemeinderat Kommerzialrat Fritz
Strobl in seiner Rede bei der Klubtagung der Wiener SPÖ in Rust.
"Klein- und Mittelbetriebe tragen entscheidend zur Sicherung der
Nahversorgung bei und leisten damit einen unverzichtbaren Beitrag zur
Lebensqualität. Die heimischen KuM-Betriebe behaupten sich gegen die
Konkurrenz aus ganz Europa hervorragend", betonte Strobl.
Die Bedeutung der Klein- und Mittelbetriebe unterstrich der
Mandatar anhand von Fakten; so würden die KuM insgesamt die höchsten
Investitionen tätigen, die meisten Arbeits- und Ausbildungsplätze -
letztere zu 85 Prozent - schaffen. Viele der Eigentümer von solchen
Unternehmen, so Strobl, hätten oft selbst über eine Lehre ihr
Unternehmen unter oft ohnehin schwierigen Bedingungen geschaffen -
"diese haben jedenfalls die schlechte Wirtschaftspolitik der
schwarzblauen Bundesregierung nicht verdient", erklärte der
Wirtschaftspolitiker. Kritik an Schwarzblau übte er zudem wegen der
Zurücknahme von Investitionen, eine Vorgangsweise, von der Wen
besonders stark betroffen wäre.
Um ihrer Aufgabenstellung im gewünschten Maß nachkommen zu können,
bräuchten Klein- und Mittelbetriebe vor allem eine Stärkung der
Kaufkraft, gerechte Steuern, leistbare Geschäftsmieten, eine soziale
Absicherung der Eigentümer sowie nicht zuletzt eine Unterstützung
durch sinnvolle Investitionen in die Infrastruktur "Wie das gut
funktionierten kann, zeigt Wien, wo im Gegensatz zu den anderen
Bundesländern die Arbeitslosigkeit sinke und die Beschäftigung
steige. Unter solchen Bedingungen haben die Betriebe eine gute
Chance, sich nachhaltig positiv weiterentwickeln zu können", hob
Strobl hervor.
Jedenfalls wüssten die Eigentümer von Klein- Mittelbetrieben
genau, wen Schwarzblau - entgegen ihrer Beteuerungen für die KuM
einzutreten - tatsächlich unterstütze; wen die Regierung meine, wenn
sie von und über die Wirtschaft spreche - nämlich Großkonzerne und
Ketten und nicht Klein- und Mittelbetriebe. "Mit der ausgezeichneten
Wirtschaftspolitik Wiens, dem Wirtschaftsprogramm der SPÖ und dem
attraktiven Angebot des Wirtschaftsverbandes Wien haben jedenfalls
sowohl die Wirtschaft insgesamt als auch speziell die Klein- und
Mittelbetriebe die Möglichkeit, eine für sie gute Zukunft zu wählen",
stellte Strobl abschließend fest. (Schluss)
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