Gunzer: Feinstaubbelastung in Klagenfurt - Wirtschaft muss in Entscheidungsfindungsprozess eingebunden werden

Klagenfurter Innenstadtkaufleute befürchten existenzbedrohende Maßnahmen

Klagenfurt (OTS) - Klagenfurt, 2005-02-16 (fpd) Der Vizepräsident der Kärntner Wirtschaftskammer, LAbg. Albert Gunzer, richtet heute einen Appell an alle Verantwortlichen, die rund um die Causa Feinstaubbelastung in Klagenfurt nach Lösungen suchen, die Vertreter der Wirtschaft in den Entscheidungsfindungsprozess mit einzubeziehen.

Selbstverständlich habe die Gesundheit der Bevölkerung Vorrang und es müsse eine Lösung gefunden werden. Bei seinen Besuchen bei Klagenfurter Kaufleuten wurde jedoch deutlich, dass die Befürchtungen groß seien, dass über die Köpfe der Kaufleute hinweg Maßnahmen gesetzt würden, die ihre Existenz gefährden könnten. Denn der Überlebenskampf der Innenstadtkaufleute ist durch das vor der Eröffnung stehende Einkaufszentrum "City-Arkaden" bereits ein großer, so Gunzer.

Als Vertreter der Wirtschaft lehnt Gunzer eine City-Maut ab. Vorteile für die Wirtschaft, wie diese Verkehrsexperte Christian Gratzer ortet, sieht Gunzer nicht. Klagenfurt könne nicht mit Wien verglichen werden. "Vor der Innenstadt Klagenfurts stehen Lieferanten nicht täglich im Stau. Diese Argumentation ist wirklich absurd. Dass vor allem auch Kunden die Straßen benützen, scheint Herrn Gratzer entgangen zu sein", so Gunzer.

"Auf keinen Fall dürfen Entscheidungen über die Köpfe der Wirtschaftstreibenden hinweg fallen. Ich warne vor Schnellschüssen und verlange die Einbindung in die Entscheidungsfindung", schloss Gunzer.

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