Gorbach will AMS mit externer Studie prüfen lassen

Wien (OTS) - "Mehr Geld und Personal zu fordern ist eine uralte SPÖ-Vorgangsweise und weder effizient noch der richtige Weg, um aus der Arbeitsmarktmisere herauszukommen. Ich schlage deshalb vor, das AMS anhand einer externen Studie auf Effizienzentwicklung der letzten fünf Jahre prüfen zu lassen. Ziel muss es sein, Doppelgleisigkeiten und überbordende Bürokratie zu vermeiden und das Potential für Effizienzsteigerungen herauszuarbeiten", erklärte Vizekanzler Hubert Gorbach am Mittwoch anlässlich der aktuellen Arbeitsmarktdiskussion. Angesichts der hohen Arbeitslosenquote gerade unter schlecht qualifizierten Männern und Frauen, sollte daher die Ausbildungsschiene verstärkt an den Bedürfnissen des Marktes ausgerichtet werden. Die Studie sollte auch erheben, wie viele Umschulungsprogramme mit wie viel Personal durchgeführt werden und die Effizienz der Umschulungen, das heißt wie viele konkrete Vermittlungen erreicht werden konnten, untersuchen.

Er könne ÖGB-Chef Fritz Verzetnitsch darin voll zustimmen, dass Investitionen in die Infrastruktur für den Wirtschaftsstandort von ungeheurer Bedeutung seien. "Gerade deshalb investieren wir mit 2,5 Milliarden Euro jährlich, mehr in die Infrastruktur denn je zuvor. Im Vergleich zu Rot-Schwarz verzeichnen wir im Infrastrukturbereich eine Steigerung der Ausgaben um 62 Prozent. Dies ist volkswirtschaftlich gesehen äußerst zielführend um Wirtschaftswachstum zu generieren und Arbeitsplätze zu sichern. Gerade in dieser Branche profitieren vor allem auch die Klein- und Mittelbetriebe, welche 80 Prozent der österreichischen Unternehmen darstellen. Insgesamt beschäftigen die Klein- und Mittelbetriebe immerhin 61 Prozent aller Dienstnehmer in Österreich, was die Bedeutung dieser Betriebe am gesamten Arbeitsmarkt sehr deutlich aufzeigt", so Gorbach abschließend. (Schluss bxf)

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