LEBIG-Notrufsystem in NÖ entwickelt sich zum Intensivpatienten

Grüne fordern sofortige Neustruktur der Krankentransporte in NÖ

St. Pölten (Grüne) - "Seit Monaten ist dem zuständigen Landesrat bekannt, dass das neue Notrufsystem LEBIG mit massiven Problemen zu kämpfen hat. Was muss noch passieren, damit Landesrat Sobotka endlich reagiert?", so die Gesundheitssprecherin der NÖ Grünen, Helga Krismer. Die Pannen beim Notrufsystem häufen sich. Wieder starb ein Mensch, weil die Helfer zu spät kamen. Die Kommunikationsprobleme innerhalb der Organisation führten in einigen Fällen dazu, dass Notärzte nicht oder viel zu spät kommen. Krismer: "Dieses System ist lebensgefährlich."

LEBIG steht für Leitstellenentwicklungsgesellschaft und wird vom Roten Kreuz, dem Christopherus Flugrettungsverein und dem Arbeiter Samariterbund in Niederösterreich betrieben. Dieses Alarmierungssystem ist nach Ansicht der Grünen bedenklich, hat doch jede der Organisationen Eigeninteressen und kämpft mit Finanzierungsproblemen. "Das Land Niederösterreich sollte sich rasch eine Neustruktur des Alarmierungssystems überlegen", so die Grüne Gesundheitssprecherin.

Die Grünen erinnern in diesem Zusammenhang, dass das Problem bereits im letzten Jahr im Landtag diskutiert wurde. "Landesrat Sobotka weiß spätestens seit damals, dass es gravierende Probleme. Bisher hat Sobotka die Vorfälle im Südlichen Waldviertel ignoriert. Nun besteht akuter Handlungsbedarf. LEBIG ist bereits ein Intensivpatient", so Krismer abschließend.

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