Seebühne: Kaiser: Freunde der Seebühne sollen auch Abgang 2004 bezahlen

Haider-Alleingang für SPÖ chaotischer Schnellschuss - Weiter SP-Forderung nach Offenlegung der Gelder für Zanella

Klagenfurt (SP-KTN) - Scharfe Kritik am Alleingang Haiders in der Frage der Seebühne kommt von der Kärntner SPÖ. "Wir Sozialdemokraten wollten die Seebühne außer Streit stellen und während einer Nachdenkpause 2005 gemeinsam an einem nachhaltigen und vernünftigen Konzept arbeiten. Landeshauptmann Haider hat unsere ausgestreckte Hand ausgeschlagen und trägt damit alleine sämtliche Konsequenzen rund um den chaotischen und konzeptlosen Schnellschuss", so der stellvertretende Klubobmann der Sozialdemokraten im Kärntner Landtag, Labg. Peter Kaiser.

Kaiser betonte außerdem, dass die Kärntner Sozialdemokraten nicht bereit seien auch nur einem Cent öffentlicher Gelder für die Bespielung 2005 die Zustimmung zu geben. "Die Freunde der Seebühne werden gebeten auch den Abgang 2004 zu bezahlen, dann wären sie auch Freunde der Kärntner Steuerzahler", so Kaiser.

Die Kultursprecherin des SP-Landtagsklubs LAbg. Nicole Cernic teilte mit, dass die SPÖ weiterhin auf der Offenlegung der Zahlungen an Renato Zanella beharren werde. "Außerdem fordern wir die Vorlegung einer schriftliche Bestätigung, dass es Rechtens war, das Steuergeld vom Bund, welches bis zum Jahre 2008 gedacht war, für die Bilanz 2004 zu verwenden", so Cernic. (Schluss)

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