Infineon fördert kluge Köpfe

Villach (OTS) - Infineon Technologies Austria AG fördert begabte Studierende der Naturwissenschaften und Technik. Das begehrte Infineon-Stipendium, das einen einjährigen Studienaufenthalt in den USA beinhaltet, geht heuer an die 24jährige Physik-Studentin Julia Greiner aus Graz.

Eine besondere Ehre wurde dem Infineon-Mitarbeiter Wolfgang Klatzer zu Teil. Ergebnisse seiner Diplomarbeit werden bei der wichtigsten Fachkonferenz für das Design von Halbleitern, der ISSCC 2005 in San Francisco vorgestellt. Damit ist diese Arbeit eine von nur wenigen europäischen Beiträgen auf der diesjährigen ISSCC.

Infineon-Erfolg führt in die USA

Die Siegerin des Infineon-Stipendiums 2004 steht fest: Die Fachjury hat die Studentin der Technischen Physik an TU Graz, Julia Greiner zur Top-Studentin aus dem Bereich der naturwissenschaftlich-technischen Studien gekürt. Der Preis wurde erstmals im Vorjahr vergeben und ist mit einem von Infineon Technologies Austria AG finanzierten Studienjahr an einer renommierten Universität in den USA verbunden. Darüber hinaus wird die Stipendiatin anschließend für zumindest zwei Jahre bei Infineon Technologies beschäftigt werden.

Julia Greiner, Jahrgang 1980, befasst sich in ihrer Diplomarbeit, die im Sommer 2005 abgeschlossen sein wird, mit einem Projekt zur Entwicklung einer neuen Art von Mikroskopie, der Helium-Atomstrahl-Mikroskopie. Hier wird nicht mit Lichtstrahlen, sondern mit Helium-Atomstrahlen ein Bild von der Probe erzeugt, man "sieht" also mit Atomen. Der Vorteil dieser Art von Mikroskopie ist die im Vergleich zur Elektronenmikroskopie "sanftere" Abbildungsmethode, bei der die Probe nicht zerstört bzw. angegriffen wird. Dadurch wird es möglich auch empfindliche Materialien wie z.B. biologische und künstliche Membrane zu untersuchen.

Monika Kircher-Kohl, CFO von Infineon Technologies Austria AG erhofft sich mit der Wahl der jungen Physikstudentin auch junge Frauen für naturwissenschaftlich-technische Studiengänge begeistern zu können. "Wir investieren bewusst und gezielt in die Weiterbildung und Förderung junger Talente, weil der internationale Wettbewerb in unserem forschungsintensiven Bereich über die Qualität der Expertinnen und Experten entschieden wird. Förderung junger Menschen und hier speziell von Frauen ist also eine Investition in die ökonomische Sicherung des Standorts," so Kircher-Kohl.

Infineon Technologies Austria AG beschäftigt jährlich bis zu 400 FerialpraktikantInnen, SchülerInnen und StudentInnen. Spezielle Förderprogramme und das Prinzip der Job-Rotation garantieren insbesondere jungen MitarbeiterInnen einen fundierten Berufseinstieg. Die Kooperationen mit den Berufsschulen, Universitäten und Fachhochschulen Österreichs sind intensiv: Infineon unterstützt DiplomandInnen und DissertantInnen in ihrer Abschlussphase, jährlich sammeln außerdem etwa 50 DiplomandInnen und DissertantInnen bei Infineon Technologies Austria ihre erste Industrie-Erfahrung.

Infineon-Erfolge in den USA

ISSCC ist der sperrige Name für die weltweit bedeutendste Fachkonferenz im Bereich des Designs von Halbleitern. Wer für einen Fachbeitrag bei dieser jährlich in San Francisco stattfindenden Konferenz angefragt wird, darf sich zur obersten Elite der Entwickler im Halbleiter-Bereich zählen.

Bei der ISSCC 2005 wurde dem Beitrag des jungen Infineon-Mitarbeiter Wolfgang Klatzer, Jahrgang 1977 diese Ehre zuteil. Klatzer hat während seines Studiums an der Fachhochschule Technikum Kärnten bereits im "Development Center Villach" von Infineon gearbeitet. Von dort erhielt er den Auftrag für eine Diplomarbeit zum Thema "Digital Analog Wandler." Die Ergebnisse seiner Arbeit flossen dann in das Projekt des Development Centers Villach für "breitbandigen 12 BIT Delta-Sigma D/A-Wandler für VDSL" ein. Was folgte, war die ehrenvolle Einladung zur ISSCC, bei der Klatzers Betreuer, Martin Clara den Vortrag halten und die Ergebnisse des jungen Entwicklers und des Teams vorstellen wird. Der Erfolg von Wolfgang Klatzer ist auch eine Bestätigung für die hervorragende, wissenschaftliche Ausbildung der Fachhochschule Technikum Kärnten (FHT Kärnten) mit ihrem in Villach angesiedelten IT-Schwerpunkt. Dr. Irene Müller, Vorstand der FHT Kärnten zeigt sich über die Auszeichnung erfreut: "Wir sind stolz auf die außergewöhnliche Leistung unseres Absolventen. Als FH Technikum Kärnten sehen wir in dieser Auszeichnung eine deutliche Bestätigung für die hohe Qualität unserer Elektronik-Ausbildung am Standort Villach, gleichzeitig ist es für uns besonders erfreulich, dass die enge Zusammenarbeit mit Infineon immer wieder jungen FH-Absolventen exzellente Möglichkeiten für eine attraktive Berufslaufbahn eröffnet".

Über Infineon

Infineon Technologies, München, bietet Halbleiter- und Systemlösungen für die Automobil- und Industrieelektronik, für Anwendungen in der drahtgebundenen Kommunikation, für sichere mobile Lösungen sowie Speicherbauelemente. Infineon ist weltweit tätig und steuert seine Aktivitäten in den USA aus San José, Kalifornien, im asiatisch-pazifischen Raum aus Singapur und in Japan aus Tokio. Mit weltweit rund 35.600 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern erzielte Infineon im Geschäftsjahr 2004 (Ende September) einen Umsatz von 7,19 Milliarden Euro. Das DAX-Unternehmen ist in Frankfurt und New York (NYSE) unter dem Symbol "IFX" notiert.

Infineon Technologies Austria AG mit Sitz in Villach, Forschungs-und Entwicklungszentren in Villach, Graz, und Linz sowie der IT-Services GmbH in Klagenfurt generierte im Geschäftsjahr 2004 (Ende September) einen Gesamtumsatz von 697 Millionen Euro (inklusive DICE und Comneon) und beschäftigt österreichweit rund 2.650 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, davon circa 700 in Forschung und Entwicklung. Infineon Technologies Austria AG ist ein Konzernunternehmen der Infineon Technologies AG.

Weitere Informationen unter www.infineon.at

Rückfragen & Kontakt:

Dr. Ingrid Lawicka
Infineon Technologies Austria AG
Siemensstraße 2, 9500 Villach
Tel.: 05-1777-2004
Fax: 05-1777-3500
E-Mail: ingrid.lawicka@infineon.com

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | CMA0001