Der Viagra-Selbsttest

München (OTS) - Wer seiner Manneskraft etwas nachhelfen möchte, für den sind seit einigen Jahren rosige Zeiten angebrochen. Denn mit Viagra und ähnlichen Präparaten sind erstmals Medikamente auf dem Markt, die nachweislich für mehr Power im Bett sorgen. Doch wie kommt man an eigentlich an die blauen Pillen? Und wie fühlt es sich an, Viagra am eigenen Leibe auszuprobieren. Für die Leser des Männer- und Lifestyle-Magazins MATADOR ist der Journalist Sebastian Walter diesen Fragen nachgegangen: Sein erster Weg für den Viagra-Selbsttest führte ihn zum Urologen:

0-Ton: 17 sec. "Um an Viagra zu kommen, bin ich zuerst zum Arzt gegangen und habe ihm erklärt, was ich möchte. Ich habe natürlich nicht gesagt, dass ich für eine Zeitschrift schreibe und dass ich Redakteur bin, sondern ich habe mich als ganz normaler Patient ausgegeben und habe ihm erzählt, dass ich neugierig wäre und dass ich einfach mal Viagra ausprobieren möchte. Und nach einem längeren Gespräch hat es dann auch geklappt und der Arzt hat mir das Präparat verschrieben."

Nachdem der Journalist die Pille eingenommen hatte, zeigte sich schnell eine Wirkung. Allerdings nicht die, die er erwartet hatte:

0-Ton: 21 sec. "Diese Wirkung in der Leistengegend lässt auf sich warten. Es ist nämlich erst einmal so, dass man einen Blutschub in den Kopf kriegt. Es fühlt sich ein bisschen so an, als wäre man einen Hundert-Meter-Sprint gelaufen. Man bekommt so ein bisschen rote Augen, und der Kopf dröhnt, und, ehrlich gesagt, lassen diese ganzen Erscheinungen den Gedanken an Sex in den Hintergrund geraten, weil, man ist eher damit beschäftigt, seinen roten Kopf in den Griff zu bekommen."

Der dröhnende Kopf war allerdings schnell vergessen, als es ans Eingemachte ging. Die Pille bescherte dem einsatzbereiten Tester eine lange Nacht der Liebe, die er in der MATADOR beschreibt. Darüber hinaus informiert das Männer- und Lifestyle-Magazin auch über den medizinischen Hintergrund. Und die Redakteure ließen in einem unhängigen Labor testen, welche Qualität man bekommt, wenn man Viagra über das Internet bestellt. Das Ergebnis: Alle Pillen enthielten den Viagra-Wirkstoff Sildenafil. Der Reinheitsgrad war aber sehr unterschiedlich:

0-Ton: 21 sec. "Grundsätzlich würde ich jedem davon abraten, über das Internet Viagra zu bestellen. Wir haben zwar jetzt die Erfahrung gemacht, dass der Wirkstoff drin war, und dass da auch sonst keine schädlichen Stoffe beigefügt wurden, aber das ist natürlich in keiner Weise repräsentativ. Es gibt Hunderte von Anbietern im Internet, und da gibt es auch durchaus die Möglichkeit, dass man Dinge schluckt, von denen man nicht weiß, was man schluckt und wie sie wirken."

Der beste Weg, Viagra auszuprobieren, ist, den Hausarzt oder einen Urologen aufzusuchen. Mit dem Rezept kann man sich entweder an eine normale Apotheke oder an eine seriöse Internet-Apotheke wenden. Viele weitere Tipps und Informationen rund um Viagra sind ab sofort in der aktuellen MATADOR nachzulesen.

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Originaltext: MATADOR

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