Lopatka: Wo leben Gusenbauer und Genossen? In Österreich?

SPÖ-Krankjammerei jenseits jeder Realität

Wien, 3. Februar 2005 (ÖVP-PK) Mit Verwunderung nahm ÖVP-Generalsekretär Abg.z. NR Dr. Reinhold Lopatka, heute, Donnerstag, die Ausführungen von SPÖ-Parteichef Gusenbauer und der beiden SPÖ-Bundesgeschäftsführer zur Kenntnis. "Wenn man sich die Gusenbauer-Schwarzmalerei anhört und diese mit aktuellen Zeitungskommentaren vergleicht, könnte man meinen, die Journalisten schreiben über ein anderes Land", so Lopatka. ****

Lopatka erwähnte "stellvertretend für viele ähnlich lautende Kommentare" einige Beispiele:

Die renommierte "Neue Zürcher Zeitung" vom 29./30. Jänner hat einen Österreich-Beitrag mit "Österreich - ein Erfolgsmodell" übertitelt. "Österreich, Du hast es besser!" war jüngst in der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" zu lesen gewesen. Michael Fleischhacker erklärt in der "Presse" vom 29. Jänner: "Das Experiment ist gelungen." Erwin Zankel habe tags darauf in der "Kleinen Zeitung" eine "Wende ohne Gegenwende" konstatiert. Sven Gächter schließlich habe im "profil" vom 31. Jänner geschrieben:
"Heute ist Schüssel ganz oben und muss, auch angesichts der anhaltend kläglichen Performance der größten Oppositionspartei, nicht fürchten, seinen Status so bald zu verlieren."

Die Reformpolitik von Bundeskanzler Wolfgang Schüssel zeige, dass es den Menschen im Land seit 2000 deutlich besser gehe:

  • Jeder Österreicher habe im Zeitraum von 1999 von 2003 netto im Durchschnitt um rund 2000 Euro pro Jahr mehr im Geldbörsel, denn das verfügbare Einkommen in Österreich sei zwischen 1999 und 2003 um rund 16 Milliarden Euro gestiegen.
  • Die Sozialleistungen an die privaten Haushalte haben sich von 1999 bis 2003 um neun Milliarden Euro, also im Durchschnitt um über 1100 Euro pro Kopf und Jahr erhöht. Alleine durch die Einführung des Kinderbetreuungsgeldes bekommen seit 2002 zusätzlich über 60.000 junge Mütter rund 5.200 Euro im Jahr.
  • Von 1999 bis 2004 seien die privaten Konsumausgaben um mehr als 19 Milliarden Euro, also um mehr als 2.300 Euro pro Kopf und Jahr gestiegen.
  • Die Jahresbruttolöhne der Arbeitnehmer seien von 1999 bis 2004 um mehr als 2.500 Euro pro Beschäftigten gestiegen. Außerdem erhielten seit dem 1. Juli 2002 durch die "Abfertigung Neu" - die betriebliche Mitarbeitervorsorge - alle 3,2 Millionen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer einen Abfertigungsanspruch bzw. die Möglichkeit einer Zusatzpension.
  • Seit 1999 seien mehr als 350.000 Einkommensbezieher zur Gänze aus der Steuerpflicht entlassen worden. Insgesamt müssten über 2,5 Millionen Einkommensbezieher keine Einkommensteuer zahlen.
  • Das private Finanzvermögen der Österreicher habe sich von 1999 bis 2004 von 262 Milliarden Euro auf 323 Milliarden Euro vermehrt. Damit sei das Pro-Kopf-Vermögen der Österreicher seit 1999 um mehr als 7.500 Euro gestiegen.
  • Österreich sei im Jahr 2003 unter die Top 3 der EU-Wirtschaftsstandorte vorgestoßen. Österreichs Wirtschaft habe 1999 noch Güter im Wert von 60,3 Milliarden Euro exportiert. Dieser Wert sei im Jahr 2004 auf 87,6 Milliarden Euro - also um 45 Prozent - gestiegen.

"Das sind Fakten, die auch durch die Krankjammerei von Gusenbauer und seinen Genossen nicht weggeredet werden können", sagte Lopatka. "Ich empfehle Gusenbauer und den anderen SPÖ-Spitzen daher, mehr Zeit der Zeitungslektüre zu widmen. Dann sollten solch realitätsferne Aussagen wie heute nicht mehr vorkommen", so der ÖVP-Generalsekretär abschließend.

Rückfragen & Kontakt:

ÖVP Bundespartei, Abteilung Presse und Medien
Tel.:(01) 401 26-420; Internet: http://www.oevp.at

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | VPK0003