Kukacka: Unternehmen sollen in Zukunft besser vor Spamming geschützt werden!

52 Prozent aller Österreicher benutzen täglich das Internet: Was im 19.Jahrhundert die Elektrizität war, ist im 21. Jahrhundert das Internet

Wien, 3. Februar 2005 (OTS) - =

"Österreich ist im Aufschwung und
entwickelt sich immer mehr zu einem starken Internet Standort. So ist die Zahl der .at-Domains seit Ende 1997 von etwas mehr als 11.000 auf rund 400.000 zum heutigen Zeitpunkt angewachsen. 52 Prozent aller Österreicher benutzen täglich das Internet, das bedeutet einen Anstieg von rund 11 Prozent innerhalb eines Jahres", erklärte heute, Donnerstag Verkehrsstaatssekretär Mag. Helmut Kukacka im Rahmen der Eröffnung des heurigen europäischen Internetgipfels "Domaine-Pulse" in Vösendorf. Natürlich müssten ständige Adaptierungen der gesetzlichen Rahmenbedingungen vorgenommen werden, um den Internetkunden auch vor den möglichen negativen Seiten der Internetnutzung, wie beispielsweise Spamming, zu schützen. "Derzeit werden ausdrücklich nur Privatpersonen von Spamming geschützt, während andere Empfänger, insbesondere Unternehmen, nur die Möglichkeit haben, Werbemails im nachhinein abzubestellen. Derzeit wird deshalb konkret eine Abänderung des entsprechenden Paragraphen 107 des Telekommunikationsgesetzes diskutiert, um Unternehmen ebenfalls effektiver vor Spamming zu schützen," erklärte Kukacka.

Die vom BMVIT initiierte Breitbandoffensive unterstütze mit 10 Millionen Euro Bundesmitteln, 10 Millionen aus Landesmitteln und EU-Geldern den Ausbau der Infrastruktur durch private Anbieter in den gemeinsam mit der RTR erhobenen förderwürdigen "weißen Flecken" auf der österreichischen Landkarte, um künftig ein flächendeckendes Angebot bereitzustellen. Ziel der Breitbandoffensive sei es, ein Gleichgewicht zwischen Stadt und Land herzustellen, da der ländliche Raum mit einer Versorgungsdichte zwischen 50 und 60 Prozent gegenüber dem städtischen Raum mit 90 Prozent derzeit klar benachteiligt sei. "Jeder Österreicher soll Zugang zu einem Breitbandanschluss haben, die Bundesregierung setzt auf den Faktor Breitband als Schlüssel zur Steigerung von Produktivität und Wachstum. Wir liegen bei den Haushalten mit etwa 20 Prozent im internationalen Mittelfeld, die Anschlussdichte bei Unternehmen liegt mit über 45 Prozent, bei steigender Tendenz, deutlich höher", betonte Kukacka.

Erfreulich sei die gestiegene Internetnutzung auch bei der älteren Generation. Bei Personen zwischen 65 und 74 Jahren betrug der Prozentsatz der Internetnutzer immerhin 8,8 Prozent , was eine Verdoppelung im Vergleich zum Vorjahr bedeute. Bei den 16 - 24 Jährigen geben sogar 78 Prozent an, das Internet regelmäßig zu nutzen. Dies belege, dass für die Jugend das Internet bereits zur Selbstverständlichkeit geworden ist, bei der älteren Generation sei sicher noch ein gewisser Nachholbedarf festzustellen. Die erfreuliche Zunahme bei der Nutzung des Internets durch Jung und Alt ist nicht zuletzt auf die e-government Anstrengungen und die Breitbandoffensive der Bundesregierung zurückzuführen. "Was im neunzehnten Jahrhundert und beginnenden zwanzigsten Jahrhundert die Elektrizität war, ist im 21. Jahrhundert das Internet: Die Kraft für den Wandel und den Aufschwung von Wirtschaft und Gesellschaft. Mit der Breitbandoffensive der Bundesregierung wollen wir sicherstellen, dass

auch wirklich alle Bevölkerungsschichten und Altersgruppen an diesem Aufschwung teilhaben können", schloss Kukacka.

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