FPÖ: Mehr Hilfe für Klein- und Mittelbetriebe beim Ost-Export

Wien (OTS) - Die elf Wien-Büros für Auslandsaktivitäten in Städten Osteuropas sollten zu Wirtschaftsrepräsentanzen ausgebaut werden, wo vor allem Klein- und Mittelbetriebe Hilfestellung beim Markteintritt in Osteuropa erhalten könnten. Diese Forderung erhob Donnerstag der Wirtschaftssprecher der Wiener FPÖ Stadtrat DDr. Eduard Schock in einem Pressegespräch. Zusätzlich sollte es auch solche Wirtschaftsstützpunkte in Moskau, Kiew und Minsk geben. Mit diesen Maßnahmen sollten die stark wachsenden Exportchancen in Osteuropa durch die Wiener Wirtschaft genützt werden können. Von diesen Büros sollten auch öffentliche Ausschreibungen in den jeweiligen Ländern verfolgt werden, Messeauftritte für Wiener Klein- und Mittelbetriebe müssten in der jeweiligen Stadt gemanagt werden und schließlich sollte von diesen Büros auch Betriebsansiedlungsberatung und Fremdenverkehrsförderung erfolgen.

Derzeit würden, so Schock, von den elf bestehenden Wien-Büros in Belgrad, Budapest, Bukarest, Krakau, Laibach, Prag, Pressburg, Sarajevo, Sofia, Warschau und Zagreb hauptsächlich Kontakte auf Beamtenebene hergestellt, allgemeine Wien-Werbung betrieben sowie kulturelle Veranstaltungen organisiert. Der Wiener Wirtschaftsförderungsfonds betreibe gemeinsam mit der Wiener Wirtschaftskammer nur Büros in Tokio, Hongkong und Florida. Die stark wachsende Wirtschaft in Mittel- und Osteuropa könne mit diesem Instrumentarium aus Wiener Sicht nur ungenügend betreut werden.

Diese Forderungen seien Teil des neuen Wirtschaftsprogrammes der Wiener FPÖ, das in Eckpunkten bereits fertig sei und im Hinblick auf mögliche vorgezogene Wiener Wahlen erstellt werde, teilte Schock abschließend mit.

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