- 02.02.2005, 14:02:45
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VP-Strobl: Kein Grund zu Jubelmeldungen
Wien (VP-Klub) - "Bei solchen Rechenbeispielen, wie sie von SPÖ BV
Lacina angestellt werden, wundert mich ein schlechtes PISA-Ergebnis
in Mathematik gar nicht mehr", betonte heute der Bildungssprecher der
ÖVP Wien, LAbg. Walter Strobl. Die von Lacina so bejubelten
angeblichen zusätzlichen Investitionen in die Bildung durch die
Wiener Stadtregierung seien schlichtweg die Normalverpflichtung der
Stadt als Gemeinde und damit als Schulerhalter, so Strobl.
Wenn neue Schulen gebaut werden, so passiere das in jeder Gemeinde,
wo dies eben notwendig sei. Wenn Schulen saniert werden, dann sollen
sie wirklich saniert werden, nicht nur durch ständige Ankündigungen.
Von 1998 bis 2003 sollten insgesamt 38 desolateste Standorte der
Wiener Pflichtschulen generalsaniert werden. 90% der Sanierungskosten
soll die Stadt und 10 % der Bezirk zahlen. So sei es auf Grund einer
Initiative der ÖVP-Wien damals beschlossen worden. "Inzwischen sind
aber erst 22 Schulen wirklich saniert. Tatsächlich hat diese
Stadtregierung die Sanierung nun schon seit 2 Jahren verschleppt.
Es bleibt mir unverständlich, wie man sich bei einem derartigen
Sanierungsdesaster auch noch ständig selbst loben kann", kritisiert
Strobl.
BV Lacina versuche offenbar die Öffentlichkeit mit einem Billigschmäh
davon zu überzeugen, dass die Stadt für die Bildung viel tue. In
Wahrheit versuche die SPÖ immer wieder einen alten schäbigen Trabi
der Öffentlichkeit mehrmals als neu zu verkaufen. "Lacina wäre besser
beraten, sich um die 700 zusätzlichen Pflichtschullehrer zu kümmern,
die die Stadt den Schulen großartig versprochen hat und die es bis
heute nicht gibt. Also von tollen zusätzlichen Bildungsinvestitionen
der Stadt kann nicht wirklich die Rede sein", so der
VP-Bildungssprecher abschließend.
OTS0225 2005-02-02/14:02
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