• 02.02.2005, 11:30:19
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  • OTS0124 OTW0124

Ungewollte Schwangerschaft - Jugendliche in Not?

Junge Frauen in einer Zwangslage - Verzweiflungsakte nur die Spitze des Eisberges - neue Herausforderungen für die Sozialpolitik Wien (OTS) - Anlässlich des neuerlichen Falls eines toten Säuglings einer jugendlichen Mutter stellen sich ganz grundsätzliche Fragen. Die immer wieder in der Öffentlichkeit auftauchenden Fälle von Zwangssituationen junger Mütter sind lediglich die Spitze eines Eisberges. Bei der anonymen Internetberatung des Österreichischen Instituts für Sexualpädagogik sind Situationen, in denen sich junge Frauen in einer Zwangslage befinden, kein Ausnahmefall. Solche Situationen müssen nicht zwingend zu einer menschlichen und letztendlich auch gesellschaftlichen Katastrophe führen, wenn es gelingt, Jugendlichen in einer raschen, anonymen und unkomplizierten Form Unterstützung anbieten zu können. Eine wirkungsvolle Prävention ist aber nur dann möglich, wenn auch seitens der Jugend- und Sozialpolitik auf die Lebenswelt heutiger Jugendlicher reagiert wird und Beratungs- und Aufklärungsangebote so gestaltet sind, dass sie von Jugendlichen auch in Anspruch genommen werden. Es ist eine gesellschaftliche Aufgabe, Informations- und Beratungsangebote so zu gestalten, dass sie umfassend, anonym, kostenlos und vor allem leicht verfügbar sind. Das Österreichische Institut für Sexualpädagogik (www.sexualpaedagogik.at) hat daher den umfassenden Aufbau eines sexualpädagogischen Netzes zum Ziel. Ein Großteil des sexualpädagogischen Netzes ist bereits österreichweit aktiv: Die Internetberatung sexbox in Kooperation mit dem online Magazin rbx.at ist die größte Sexualberatungsstelle für Jugendliche in Österreich. Ca. 8000 Zugriffe täglich auf die Beratungsseite machen deutlich, wie viele Jugendliche und junge Erwachsene sich Rat und Information zum Thema Verhütung, Schwangerschaft, Sexualität und sexuelle Gewalt in einer absolut anonymen und kostenlosen Weise holen. Österreichweit - also auch dort, wo sonst keine psychosozialen Einrichtungen erreichbar sind. Für Schulen bietet das Institut (mit finanzieller Unterstützung des BMUK und Fa. Wyeth) österreichweit unterschiedliche Module, die Workshops mit Jugendlichen, Exkursionen zur Frauenärztin, Eltern- und Lehrerinformationen beinhalten, an. Darüber hinaus gibt es Schulungsangebote für LehrerInnen und ÄrztInnen, sowie Publikationen als fachliche Unterstützung für das Beratungsgespräch mit Jugendlichen: "Sexualität im Beratungsgespräch mit Jugendlichen" Weidinger, Kostenwein, Dörfler, Springer, 2004 Bild(er) zu dieser Meldung finden Sie im AOM/Original Bild Service, sowie im OTS Bildarchiv unter http://bild.ots.at ~ Rückfragehinweis: Österreichisches Institut für Sexualpädagogik DSA Bettina Weidinger, Tel.: 0676 359 07 71 Mag. Wolfgang Kostenwein, Tel.: 0676 940 75 07 www.sexualpaedagogik.at mailto:[email protected] ~ *** OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS *** ~ OTS0124 2005-02-02/11:30 ~ 021130 Feb 05

Junge Frauen in einer Zwangslage - Verzweiflungsakte
nur die Spitze des Eisberges - neue Herausforderungen für die
Sozialpolitik. Publikationen bieten fachliche Unterstützung für
Beratungsgespräche: "Sexualität im Beratungsgespräch mit
Jugendlichen"  Weidinger, Kostenwein, Dörfler, Springer, 2004

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