• 02.02.2005, 08:04:00
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Findeis: GIZ Retz wird weiter gefördert

Zentrum bietet wichtigen Impuls für die Wirtschaft der Region

St. Pölten (SPI) - "Die Regionalförderungen des Bundeslandes
Niederösterreich können auf eine langjährige Erfolgsgeschichte
zurückblicken. Zahlreiche Projekte konnten verwirklicht und damit die
Kommunen und die Wirtschaft unseres Landes gestärkt werden. Daher ist
es notwendig, dass diese so wichtige Förderkulisse nicht nur auf eine
Erfolgsgeschichte zurückblicken kann, sondern dass sie vor allem auch
in eine erfolgreiche, langfristig gesicherte Zukunft blicken kann",
so der Weinviertler SPNÖ-Landtagsmandatar, LAbg. Hermann Findeis. Vom
Land Niederösterreich wurde nun das Regionalförderungsprojekt "GIZ
Retz - Fortsetzung" beschlossen. Insgesamt wird das Projekt für die
Jahre 2004 und 2005 mit 36.000 Euro an Regionalförderungsmitteln
unterstützt. "Das GIZ Retz kann bereits auf eine umfangreiche,
grenzüberschreitende Projekterfahrung zurückgreifen. Die in der
ersten Phase begonnenen Projekte sollen nun fortgesetzt werden. Das
GIZ Retz soll in der Grenzregion die wirtschaftliche, interregionale
Zusammenarbeit stärken. Gerade bei solchen Projekten ist es wichtig,
dass durch eine langfristige Förderkulisse die Sicherheit auch für
die kommenden Jahre gegeben ist. Sonst besteht die Gefahr, dass der
bisher so erfolgreiche Weg plötzlich in einer Sackgasse endet", so
Findeis weiter.****

Die Aktivitäten der zweiten Projektphase beinhalten vor allem
grenzüberschreitende Dienstleistungen, wie die Informations- und
Kontaktvermittlung, Übersetzungs- und Dolmetschleistungen, die
Entwicklung und Unterstützung grenzüberschreitender Projekte sowie
verschiedene Erhebungen, Analysen und Recherchen. Daneben sollen
Kooperationsveranstaltungen, Exkursionen oder Workshops den
Erfahrungsaustausch fördern. Vorgesehen ist ebenso die verstärkte
Öffentlichkeitsarbeit durch den GIZ-Newsletter und die GIZ-Homepage.
"Das GIZ arbeitet eng mit der Wirtschaftskammer zusammen, durch diese
Kooperation wird gewährleistet, dass man sich gegenseitig ergänzt und
nicht konkurriert. Ein Kooperationsabkommen wurde bereits erarbeitet
und soll in Kürze unterschrieben werden. "Die im allgemeinen
Projektziel des GIZ festgehaltenen Ziele, wie die Initiierung und
Umsetzung grenzüberschreitender Projekte und Aktivitäten für
Wirtschaft und Kleinregion, sind gerade für das Weinviertel ein
wichtiger Impuls. Als Nachbar des ‚Eisernen Vorhangs' hat die Region
lange Jahre auch wirtschaftlich eine Randposition eingenommen. Noch
nicht alles konnte bislang aufgeholt werden, daher gilt es diese
Nachteile nun verstärkt in der Kooperation mit unseren neuen Nachbarn
zu überwinden", so LAbg. Findeis abschließend.
(Schluss) kr

OTS0015    2005-02-02/08:04

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