Martinz: Alarmstufe rot für Kärntens Tourismus

Schlechteste Sommersaison seit 1962 - Tourismuswirtschaft braucht Sonderprogramm

Klagenfurt (OTS) - Die vernichtende Bilanz der Statistik Austria über den Kärntner Tourismus im vergangenen Jahr nahm heute Landesrat Josef Martinz zum Anlass, die Alarmstufe rot auszurufen: Kärnten habe im vergangenen Jahr nicht nur den schlechtesten Sommer seit 1962 erlebt, sondern sei auch im Gesamtjahr das Schlusslicht aller Bundesländer mit dem stärksten Nächtigungsrückgang. Martinz: "Um 3,4 Prozent weniger Gäste, um 4,3 Prozent weniger Nächtigungen - Kärntens Tourismuswirtschaft steckt in einer schweren Krise."

Martinz appellierte in diesem Zusammenhang an die politisch Verantwortlichen des Landes - nach dem angekündigten Abgang des glücklosen Referenten Pfeifenberger sei dieses wichtige Aufgabengebiet derzeit verwaist -, ein Sonderprogramm für den Tourismus zu erarbeiten. Er erneuerte dabei auch sein Angebot, als einziger Touristiker mit jahrzehntelanger Erfahrung dieses Ressort übernehmen: "In dieser schwierigen Situation braucht der Tourismus jemanden, der sich auskennt, und keine Experimente mit branchenfremden Berufspolitikern."

Martinz wies neuerlich auf die dringend nötige Umsetzung der seit Jahren versprochenen Tourismusmilliarde (in Schilling) hin, um die Entstehung einer wetterunabhängigen und immer stärker buchungsentscheidenden Sommerinfrastruktur zu unterstützen. Darüber hinaus seien endlich die seit Jahren versprochenen, aber niemals umgesetzten Maßnahmen zur Saisonverlängerung in Angriff zu nehmen. "Mit einer Kürzung des Budgets der Kärnten Werbung wird man die Krise nicht aufhalten, sondern verschärfen", warnte Martinz.

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