- 31.01.2005, 12:26:14
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Rossmann sieht Möglichkeit kostenneutraler Nachmittagsbetreuung
Stunden im sogenannten "Topf C" genauer definieren
Wien (OTS) - Es gebe genügend Spielraum, um die
Nachmittagsbetreuung an den Schulen kostenneutral zu finanzieren,
erklärte heute die freiheitliche Bildungssprecherin Mares Rossmann.
In einer Erhöhung der Anwesenheitsstunden an einzelnen Tagen sieht
Rossmann genügend Potential, um eine Nachmittagsbetreuung annähernd
ohne zusätzliche Kosten zu bewerkstelligen. "Damit erübrigt sich
jedwede Diskussion über zusätzliche Kosten für Tagesbetreuung an
Schulen." *****
Für Pflichtschullehrer gebe es bereits ein Jahresarbeitszeitmodell,
das allerdings mit Ende dieses Schuljahres befristet sei. Rossmann
sprach sich dafür aus, dieses Jahresarbeitszeitmodell der
Pflichtschullehrer zu verlängern, nur wären die Stunden im
sogenannten "Topf C" genauer zu definieren, zum Beispiel auch für
Betreuung am Nachmittag, aber durchaus auch für Elterngespräche und
Suchtprävention.
Rossmann hält mit Nachdruck fest, daß dieses Jahresarbeitszeitmodell
endlich auch auf AHS-Lehrer und auf die berufsbildenden mittleren und
höheren Schulen ausgeweitet werden muß. Für diese Lehrer gebe es
derzeit eine Lehrverpflichtung von nur 20 Wochenstunden. Dies sei
eine Ungleichbehandlung gegenüber den Pflichtschullehrern.
Bezüglich Verpflegung der Schüler zu Mittag kann sich Rossmann
durchaus Kooperationen mit der örtlichen Gastronomie vorstellen.
Abschließend bemerkte Rossmann, daß die Nachmittagsbetreuung somit
keine zusätzlichen Kosten für Eltern bedeuten würde und auch sozial
verträglich wäre.
(Schluß)
OTS0132 2005-01-31/12:26
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