Rossmann sieht Möglichkeit kostenneutraler Nachmittagsbetreuung

Stunden im sogenannten "Topf C" genauer definieren

Wien (OTS) - Es gebe genügend Spielraum, um die Nachmittagsbetreuung an den Schulen kostenneutral zu finanzieren, erklärte heute die freiheitliche Bildungssprecherin Mares Rossmann. In einer Erhöhung der Anwesenheitsstunden an einzelnen Tagen sieht Rossmann genügend Potential, um eine Nachmittagsbetreuung annähernd ohne zusätzliche Kosten zu bewerkstelligen. "Damit erübrigt sich jedwede Diskussion über zusätzliche Kosten für Tagesbetreuung an Schulen." *****

Für Pflichtschullehrer gebe es bereits ein Jahresarbeitszeitmodell, das allerdings mit Ende dieses Schuljahres befristet sei. Rossmann sprach sich dafür aus, dieses Jahresarbeitszeitmodell der Pflichtschullehrer zu verlängern, nur wären die Stunden im sogenannten "Topf C" genauer zu definieren, zum Beispiel auch für Betreuung am Nachmittag, aber durchaus auch für Elterngespräche und Suchtprävention.

Rossmann hält mit Nachdruck fest, daß dieses Jahresarbeitszeitmodell endlich auch auf AHS-Lehrer und auf die berufsbildenden mittleren und höheren Schulen ausgeweitet werden muß. Für diese Lehrer gebe es derzeit eine Lehrverpflichtung von nur 20 Wochenstunden. Dies sei eine Ungleichbehandlung gegenüber den Pflichtschullehrern.

Bezüglich Verpflegung der Schüler zu Mittag kann sich Rossmann durchaus Kooperationen mit der örtlichen Gastronomie vorstellen. Abschließend bemerkte Rossmann, daß die Nachmittagsbetreuung somit keine zusätzlichen Kosten für Eltern bedeuten würde und auch sozial verträglich wäre.

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