Lapp: "Jugendliche mit Behinderung haben ein Recht auf Bildung"

Unterschriftenübergabe an Integration Österreich

Wien (SK) Mit einer Vielzahl an Unterschriften zur
Unterstützung der Bürgerinitiative von Integration Österreich wurde SPÖ-Behindertensprecherin Christine Lapp am Montag bei der Vorsitzenden des Vereins, Irmgard Kurz, vorstellig. Zahlreiche Unterschriften aus dem SPÖ-Klub und von vielen engagierten BürgerInnen sprechen eine deutliche Sprache und zeigen eindringlich das Begehren nach weiterführenden integrativen Ausbildungsangeboten für Jugendliche mit Behinderung, betonte Lapp. Die Bürgerinitiative von Integration Österreich fordert die rechtliche Absicherung integrativer Ausbildungsangebote für Jugendliche mit Behinderung über die 8. Schulstufe hinaus. "Die SPÖ unterstützt dieses Forderung massiv und hat konkrete Pläne, die sofort in die Tat ungesetzt werden könnten, auch in ihrem Bildungsprogramm beschlossen", so Lapp.****

Die derzeitige Gesetzeslage gestalte sich nämlich leider so, dass es über den Pflichtschulbereich hinaus keinen Rechtsanspruch mehr auf gemeinsame Bildung und Unterricht für behinderte Jugendliche gebe, kritisiert Lapp. Sämtliche internationale Erfahrungen zeigen aber deutlich, dass die gemeinsame Erziehung und Bildung von behinderten und nicht behinderten Kindern eine Bereicherung darstelle, so die SPÖ-Abgeordnete weiter. Momentan zeige man den Jugendlichen mit Behinderung durch das Vorenthalten des Grundrechtes auf weiterführende (Aus-)Bildung "auf brutale Weise", dass es für sie keine Perspektiven gebe. Lapp abschießend: "Verschiedenheit soll als bereichernder Wert erlebt werden und soll Ausgangspunkt für jegliches pädagogisches Handeln sein". (Schluss) ps/mm

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