ARBÖ: Urlauberreiseverkehr "staut" sich in Richtung Höhepunkt

Bis zu 45 Kilometer Stau und stundenlange Verzögerungen auf Transitstrecken

Wien (OTS) - Der Urlauberreiseverkehr erreichte in den Mittagsstunden seinen Höhepunkt, berichtet der ARBÖ. Besonders betroffen waren, wie an beinahe jedem Wochenende, die Transitstrecken in Salzburg, Tirol, Vorarlberg und Bayern.

Das Stau-Bundesland Nummer 1 war auch diesmal Tirol. Auf der A12, Inntalautobahn, machte sich der Urlauberreiseverkehr vor allem im Bereich Kufstein in Fahrtrichtung Norden bemerkbar. Ab Kufstein-Süd gab es gegen 11:00 Uhr kein Weiterkommen mehr. In weiterer Folge gab es auch in Bayern auf der A93, Autobahn Kufstein-Rosenheim, im gesamten Verlauf äußerst zähen Verkehr. Auch vor der Auffahrt zur A12, Inntalautobahn, vor der Autobahnauffahrt staute sich der Verkehr auf der B173, Eiberg Bundesstraße, bis Söll rund 12 Kilometer. Die Staulänge betrug nach Berechnungen des ARBÖ rund 45 Kilometer. In der Gegenrichtung bot sich den Autofahrern ein ähnliches Bild. Einiges an Geduld brauchten die Reisenden auch auf der B179, Fernpaß Bundesstraße. Vor allem in Richtung Deutschland wurden im gesamten Verlauf von rund 50 Kilometern "Stop and Go"-Verkehr gemeldet. Vor dem Grenztunnel Vils/Füssen wurde der Verkehr ab 10 Uhr nur mehr blockweise abgefertigt. Binnen weniger Minuten bildete sich ebenso wie im Bereich Fernsteinsee ein kilometerlanger Rückstau. Rund 16 Kilometer Stau wurden gegen 11:30 Uhr von der B169, Zillertal Bundesstraße, zwischen Stumm und der Autobahnauffahrt Wiesing gemeldet.

In Vorarlberg waren von den Staus vor allem der Pfändertunnel auf der A14, Rheintalautobahn und der Großraum Bludenz betroffen. Gegen 11:30 Uhr staute sich die Kolonne in Richtung Deutschland vor dem Pfändertunnel in Bregenz rund 5 Kilometer zurück. Rund 3 Kilometer Stau wurden vor dem Dalaasertunnel auf der S16, Arlbergschnellstraße, gemeldet. Auf der gesamten Strecke zwischen Dalaas und dem Autobahnanschluss der A14 bei Bludenz kam es nach Informationen des ARBÖ zu rund 13 Kilometer Kolonnenbildung in Richtung Bludenz.

In Salzburg sorgte der Baustellenbereich auf der A10, Tauernautobahn, zwischen Golling und Paß Lueg für erhebliche Staus. Gegen 11:30 Uhr wurden vor dem Hieflertunnel bzw. Ofenauertunnel in beiden Richtungen jeweils rund 10 Kilometer Stau gemeldet. Auch auf der Ausweichstrecke - der B159, Salzachtal Bundesstraße - gab es kaum ein Weiterkommen. Auf der B311, Pinzgauer Bundesstraße, sorgte der Urlauberrückreiseverkehr ebenfalls für erhebliche Probleme. Zwischen Lend und Bischofshofen mussten sich die Autofahrer in einem rund 28 Kilometer langen Stau in Geduld üben. Auch bei Saalfelden kam es in den Mittagsstunden, nach Informationen des ARBÖ, immer wieder zu kilometerlangen Staus in beiden Richtungen. Vor allem Tagesschifahrer verursachten auf der B320, Ennstal Bundesstraße erhebliche Verkehrsprobleme. Bei Trautenfels und zwischen Weißenbach und Liezen kam es zu mehreren Kilometern Stau in Richtung A9, Pyhrnautobahn.

Auch im benachbarten Ausland kilometerlange Staus=

Urlauber brauchten am Samstag Vormittag auch im benachbarten Ausland sehr gute Nerven, berichtet der ARBÖ. Vor allem in Bayern wurden erhebliche Staus gemeldet. Auf der A8, Verbindung München-Salzburg, kam es in Richtung Österreich zwischen München und Irschenberg zu rund 30 Kilometer Stau. In Richtung bayrische Landeshauptstadt stand die Urlauberkarawane zwischen Bad Aibling und München rund 35 Kilometer still.

"In Südtirol sind die Staus glücklicherweise nicht solang. Lediglich auf der A22, Brennerautobahn, wurden uns zwischen Bozen und Klausen rund 3 Kilometer Stau gemeldet. Insgesamt dürfte die heutige Reisewelle ihren Höhepunkt bereits erreicht haben. Mit einer Entspannung der Situation ist aber erst in den Nachmittagsstunden zu rechnen", zieht Thomas Haider ein erstes Resümee.

(Forts. mögl.)

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