ARBÖ: (Dach-)Lawinengefahr im Stadtgebiet

Wien (OTS) - Die prognostizierte Wetterlage erhöht im Stadtgebiet die (Dach-)Lawinengefahr. Der ARBÖ rät beim Benützen der Gehwege, nicht den Blick "nach oben" zu verlieren. Dabei jedoch nicht nur auf angebrachte Warntafeln oder Schutzgitter verlassen. Autofahrer sollten ihre Fahrzeuge nicht direkt vor Häusern parken, die mit Dachlawinen-Warntafeln gekennzeichnet sind oder von denen eine Dachlawine abzustürzen droht.

   "Droht Schnee oder Eis von einem Hausdach abzustürzen, so ist der Hauseigentümer - im Sinne der Sorgfaltspflicht - dazu verpflichtet, rechtzeitig das Dach von möglichen Gefahrenquellen zu befreien," so die ARBÖ-Verkehrsjuristin Dr. Barbara Auracher-Jäger. Weiters muss der Hauseigentümer nachweisen können, rechtzeitig die Gefahr möglicher Dachlawinen erkannt und auch dementsprechende Vorkehrungen getroffen zu haben. Dazu zählt das Anbringen von Schutzvorrichtungen, wie etwa Warntafeln, Schutzgitter oder das rechtzeitige Verständigen von Dachdecker bzw. Feuerwehr. Gibt es übrigens durch den Abgang einer Dachlawine Verletzte, muss der Verantwortliche mit einer gerichtlichen Strafanzeige rechnen.

(Schluss)

Rückfragen & Kontakt:

ARBÖ Presse und Öffentlichkeitsarbeit
Mag. Lydia Ninz
Tel.: (++43-1) 89121-280
presse@arboe.at
http://www.arboe.at

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NAR0002