• 28.01.2005, 12:53:12
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Bösch: Übereilte Wehrdienstzeitverkürzung gefährdet Bundesheerreform

Militärische und soziale Sicherheit muß aufrecht erhalten bleiben

Wien (OTS) - Der freiheitliche Wehrsprecher und
Klubobmannstellvertreter, Dr. Reinhard E. Bösch, bedauert die
Tatsache, daß BM Platter den Wehrdienst ab 1.1.2006 auf 6 Monate per
Weisung verkürzen wird. "Ich sehe mich in meiner Position, die Dauer
des Grundwehrdienstes vorläufig bei acht Monaten zu belassen, unter
anderem auch durch die jüngste Debatte über den Zivildienst und
dessen Verkürzung, bestätigt." Bösch stützt sich dabei auf die
Einwände zahlreicher Zivildienstträgerorganisationen. ****

Durch diese übereilte Verkürzung des Wehrdienstes sei der Übergang zu
einer Präsenzarmee, welche die Nutzungsdauer der Soldaten in eine
vernünftige Relation zum Ausbildungsaufwand setzt, genauso gefährdet,
wie die Aufrechterhaltung der Sozialdienste durch die überzogene
Verkürzung des Zivildienstes. Wenn man im Lichte der modernen
Terrorbedrohung an einem effizienten Bundesheer und, aufbauend auf
die Erkenntnis einer überalternden Gesellschaft, an einem
funktionierenden Zivildienst interessiert sei, dann wäre es, so
Bösch, ein Gebot der Stunde, nicht an der Dauer des Wehr- und
Zivildienstes zu rütteln.
(Schluß)

Rückfragehinweis:
Freiheitliches Pressereferat

OTS0190    2005-01-28/12:53

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