ÖH: Keinen Fußbreit dem Rassismus

Gudenus allein auf weiter Flur in der BJV

Wien (OTS) - Dass sich Johann Gudenus, RFJ Vorsitzender (Ring Freiheitlicher Jugend) und turnusmäßiger Vorsitzender der österreichischen Bundesjugendvertretung (BJV), "nicht zufrieden" zeigt mit der Arbeit der BJV und eine "härtere Gangart" einschlagen will (siehe OTS 0154), verwundert bei einem derartigen, einschlägigen politischem Hintergrund nicht.
Seinen hetzerischen Aussagen sind menschenverachtend, sein Demokratieverständnis umnebelt von braunem Dunst.

Patrice Fuchs aus dem Vorsitzteam der ÖH: "Außer Frage steht, dass Herr Gudenus mit seinen Gedanken und Zielvorstellungen, die er bislang geäußert hat sehr isoliert da steht. Er wurde zudem nicht demokratisch gewählt, sondern steht aufgrund eines Rotationsprinzips an der Spitze der BJV, jedoch werden die Beschlüsse sehr wohl demokratisch entschieden, dessen scheint er sich nicht bewusst zu sein."

"Eine Mehrheit für seine ‚Ideen' innerhalb der BJV zu finden ist völlig ausgeschlossen", so Barbara Wittinger aus dem Vorsitzteam. "Derartiges Gedankengut, wie zum Beispiel die Annahme das ausländische Jugendlich den österreichischen die Lehrplätze wegnehmen würden, wird in der BJV keinen Nährboden finden. Es ist schon fast peinlich, dass Gudenus versucht sich mit solchen Aussagen Gehör zu verschaffen. Hassrhetorik hat in der Bundesjugendvertretung wirklich nichts zu suchen", so Wittinger weiter.

"Die ÖH distanziert sich aufs schärfste von Gudenus Aussagen - Kein Fußbreit dem Rassismus und der Menschenhetze", das Vorsitzteam unisono.

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