Hospizbetreuung in NÖ wird flächendeckend

Sobotka: "Bedürfnis der Bevölkerung Rechnung tragen"

St. Pölten (NLK) - "In der Hospiz- und Palliativbetreuung wird Niederösterreich in drei Jahren eine flächendeckende Versorgung anbieten können. Alle Interessierten und in diesem Bereich Aktiven werden in den Ausbauplan eingebunden", so Landesrat Mag. Wolfgang Sobotka.
Bei Pilotprojekten in den Städten Gmünd, Scheibbs, Lilienfeld und Waidhofen an der Thaya wurde in zwei Fällen eine Palliativstation und in den anderen Städten ein mobiles Palliativteam eingerichtet. Beide Modelle liefen erfolgreich und werden in den nächsten Jahren in ganz Niederösterreich der Caritas zur Seite stehen, die dieses Aufgabenfeld jetzt weitgehend abdeckt.

Der Aufbau dieser Betreuungsstruktur erfolgt in drei Schritten, wobei das Mostviertel als erstes Viertel bereits 2007 voll ausgebaut sein wird. Wichtig ist auch die Ausbildung von geeignetem Personal, der dazu notwendigen Ausbildungsschienen und der räumlichen Voraussetzungen. "Idealerweise sollte eine Palliativstation in einer schönen, natürlichen Umgebung sein, wofür sich beispielsweise das Ostarrichi-Klinikum anbieten würde", erklärt dazu Sobotka.

Das erfordere auch eine andere medizinische und pflegerische Leistung, beispielsweise psychologische Betreuung, Betreuung durch Ärzte der Anästhesie oder Seelsorge, betont Sobotka. Auch die Angehörigen sollen mehr in die ganzheitliche Betreuung integriert werden.

Die Palliativmedizin ist die Betreuung schwerstkranker Unfallpatienten oder unheilbar kranker Menschen, die unter starken Schmerzen leiden.

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