RFJ Johann Gudenus Vorsitzender der Österreichischen Bundesjugendvertretung

Obmann des RFJ kündigt mediale Offensive und härtere Gangart in der Jugendpolitik an

Wien (OTS) - In eine völlig neue Richtung will der Vorsitzende der österr. Bundesjugendvertretung, Mag. Johann Gudenus, die Politik der offiziellen Vertretung der Jugend des Landes lenken:
"Die Bundesjugendvertretung leistet zwar fachlich gute Arbeit, aber die wirklichen Sorgen und Nöte der Jugendlichen sind bisher kaum angesprochen worden. Vor allem fehlte bislang der Mut, heikle, mit dem Zeitgeist nicht in Einklang zu bringende Themen anzusprechen.

Die Themen Jugendarbeitslosigkeit und mangelnde Lehrlingsplätze wurden zwar erkannt, aber es müssen auch die Hintergründe erhellt werden.

Die Tatsache, daß die schwachen Ausbildungsergebnisse in den Mittelschulen in erster Linie durch die zahllosen Ausländerkinder mit keinen, oder nur rudimentären Deutschkenntnissen mitverursacht werden, ist genauso diskussionswürdig, wie die Verdrängung österreichischer durch ausländische Jugendliche am Lehrstellenmarkt. "Die für diese unerträglichen Zustände verantwortlichen Politiker gehören endlich schonungslos zur Rechenschaft gezogen", so Gudenus.

Auch die radikalpazifistische Linie der BJV will der neue Vorsitzende ändern. "Ich werde bei der nächsten Sitzung einen Vorschlag zur Diskussion stellen, daß nicht nur das Bundesheer positiv gesehen, sondern auch die überlegenen Anforderungen während des Wehrdienstes gegenüber dem Wehrersatzdienst durch eine Resolution anerkannt werden. Diese sollte auch jegliche Verkürzung des Wehrdienstes und des Zivildienstes ablehnen, da beide für Staat und Gesellschaft unentbehrlich sind", stellt sich Gudenus hinter die Linie von Vizekanzler Gorbach.

Außerdem stellt Gudenus fest, daß bisher in der offiziellen BJV-Meinung ein einseitiges und eigenartiges Geschichtsbild vorherrschend war. "Daß auf der einen Seite ausschließlich Gute vorkommen und auf der anderen nur finstere Bösewichte, erscheint mir als Sichtweise zu simpel. So sollte sich eine Delegation der BJV offiziell an dem Gedenken für die in den beiden Weltkriegen gefallenen Österreicher in der Hofburg beteiligen."

"Dieses selbstherrliche Geschichts- und Gesellschaftsbild wird von mir als Vorsitzenden gründlich hinterfragt werden", kündigt Gudenus eine überrschungsreiche Periode seines Vorsitzes, sowie eine Pressekonferenz über die neue Linie an.

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