SAP gibt Zahlen für das vierte Quartal und das Gesamtjahr 2004 bekannt

Walldorf (OTS) - Softwarelizenzumsatz stieg um 10 % im Gesamtjahr 2004 trotz negativer Währungseinflüsse - Rekordergebnis bei Marktanteilen Ausblick für 2005 - 2. Jahr in Folge mit zweistelligem Wachstum der Softwarelizenzumsätze

Die SAP AG hat heute die vorläufigen Ergebnisse für das am 31. Dezember 2004 endende vierte Quartal und das Gesamtjahr 2004 veröffentlicht.

Kennzahlen für das Gesamtjahr 2004

Umsätze

- Der Softwarelizenzumsatz stieg gegenüber dem Vorjahr um 10 % auf 2,4 Mrd. Euro (2003: 2,1 Mrd. Euro). Durch dieses gute Ergebnis hat die SAP 2004 weitere Marktanteile gegenüber ihrer Mitbewerbergruppe3 gewonnen. Trotz des negativen Umrechnungseffekts auf Grund des gegenüber dem US-Dollar sehr starken Euros konnte der Softwarelizenzumsatz im zweistelligen Bereich gesteigert werden. Ohne Berücksichtigung der Wechselkurseinflüsse1 wuchs der Softwarelizenzumsatz um 13 %.

- Der Softwarelizenzumsatz in den USA erhöhte sich um 27 % auf 625 Mio. Euro (2003: 491 Mio. Euro). Ohne Berücksichtigung der Wechselkurseinflüsse1 stieg der Softwarelizenzumsatz in den USA um 38 %. Dieses starke Wachstum verhalf im zweiten Jahr in Folge zu signifikanten Marktanteilsgewinnen in den USA gegenüber den Mitbewerbern4.

- Der Gesamtumsatz betrug 7,5 Mrd. Euro (2003: 7,0 Mrd. Euro). Dies entspricht einem Anstieg von 7 % gegenüber dem Vorjahr. Ohne Berücksichtigung der Wechselkurseinflüsse1 erhöhte sich der Gesamtumsatz im gleichen Zeitraum um 10 %.

Ergebnisse

- Das Betriebsergebnis stieg gegenüber dem Vorjahr um 17 % auf 2,0 Mrd. Euro (2003: 1,7 Mrd. Euro). Das Pro-forma-operative-Ergebnis2 erhöhte sich um 11 % auf 2,1 Mrd. Euro (2003: 1,9 Mrd. Euro).

- Die operative Marge betrug 27 %. Dies entspricht einer Steigerung von zwei Prozentpunkten gegenüber dem Vorjahr. Die Pro-forma-operative-Marge2 verbesserte sich im gleichen Zeitraum um einen Prozentpunkt auf 28 %. Die SAP konnte die Pro-forma-operative-Marge erneut verbessern, obwohl das Unternehmen erheblich in Forschung und Entwicklung sowie in Vertrieb und Marketing investierte, um für zukünftige Wachstumsmöglichkeiten gerüstet zu sein. In den vergangenen drei Jahren hat SAP die operative Marge um 9 Prozentpunkte und die Pro-forma-operative-Marge um 8 Prozentpunkte gesteigert.

- Das Konzernergebnis lag bei 1,3 Mrd. Euro (2003: 1,1 Mrd. Euro) oder bei 4,22 Euro je Aktie (2003: 3,47 Euro je Aktie). Dies entspricht einem Anstieg von 22 % gegenüber dem Vorjahr. Das Pro-forma-Konzernergebnis2 erhöhte sich im gleichen Zeitraum um 14 % auf 1,4 Mrd. Euro (2003: 1,2 Mrd. Euro) oder 4,37 Euro je Aktie2 (2003: 3,84 Euro je Aktie).

Kennzahlen für das vierte Quartal 2004

Umsätze

- Der Softwarelizenzumsatz stieg im vierten Quartal um 8 % gegenüber der Vorjahresperiode auf 1,0 Mrd. Euro (2003: 931 Mio. Euro). Währungsbereinigt1 erhöhte sich der Softwarelizenzumsatz im gleichen Zeitraum um 11 %.

- Der Gesamtumsatz betrug im vierten Quartal 2,4 Mrd. Euro (2003:
2,2 Mrd. Euro). Dies entspricht einem Anstieg von 8 % gegenüber der Vorjahresperiode. Ohne Berücksichtigung der Wechselkurseinflüsse1 erhöhte sich der Gesamtumsatz im gleichen Zeitraum um 12 %.

Ergebnisse

- Das Betriebsergebnis für das vierte Quartal stieg um 24 % gegenüber der Vorjahresperiode auf 833 Mio. Euro (2003: 673 Mio. Euro). Das Pro-forma-operative-Ergebnis2 erhöhte sich im gleichen Zeitraum um 11 % auf 851 Mio. Euro (2003: 765 Mio. Euro).

- Die operative Marge verbesserte sich im vierten Quartal um 4,3 Prozentpunkte gegenüber der Vorjahresperiode auf 34,7 %. Die Pro-forma-operative-Marge2 erhöhte sich im gleichen Zeitraum um einen Prozentpunkt auf 35,4 %.

- Das Konzernergebnis erhöhte sich im vierten Quartal um 29 % gegenüber der Vorjahresperiode auf 542 Mio. Euro (2003: 420 Mio. Euro) oder 1,74 Euro je Aktie (2003: 1,35 Euro je Aktie). Das Pro-forma-Konzernergebnis2 wuchs um 15 % gegenüber der Vorjahresperiode auf 554 Mio. Euro (2003: 481 Mio. Euro) oder 1,78 Euro je Aktie2 (2003: 1,55 je Aktie).

Marktanteile

- Gemessen an ihrem in US-Dollar umgerechneten Softwarelizenzumsatz von etwa 1,366 Mrd. $ (viertes Quartal, basierend auf dem US-Dollar/Euro-Wechselkurs zum Quartalsende) hat SAP im Vergleich zu den vier größten Wettbewerbern3 erneut Marktanteile gewonnen. Betrachtet man den Durchschnitt über vier Quartale, so betrug der Marktanteil der SAP im Vergleich zu ihren Wettbewerbern3 57 % zum Ende des vierten Quartals 2004 gegenüber 56 % zum Ende des dritten Quartals 2004 und 53 % zum Ende des vierten Quartals 2003.

- Betrachtet man den Durchschnitt über vier Quartale, so betrug der Marktanteil der SAP in den USA (basierend auf Softwarelizenzumsätzen) im Vergleich zu ihren Wettbewerbern4 38 % zum Ende des vierten Quartals 2004 gegenüber 37 % zum Ende des dritten Quartals 2004 und 32 % zum Ende des vierten Quartals 2003. Im Gesamtjahr 2004 hat SAP sechs Prozentpunkte an Marktanteilen in den USA hinzugewonnen.

"2004 war erneut ein herausragendes Jahr für SAP", sagte Henning Kagermann, Vorstandssprecher der SAP AG. "Wir haben unsere selbst gesteckten Ziele erreicht. So verzeichneten wir zweistelliges Wachstum bei den Softwarelizenzerlösen und haben damit unsere Mitbewerber deutlich übertroffen. Mit der wiederholten Steigerung der operativen Marge bewiesen wir, dass wir nach wie vor profitabel wachsen und gleichzeitig investieren können in zukunftsweisende Technologien, die das Wachstum in Zukunft treiben."

Henning Kagermann weiter: "Wir sehen, dass Unternehmen aller Branchen und Größen heute mehr als in der Vergangenheit auf innovative Geschäftsmodelle als auf Produkte und Dienstleistungen setzen, um damit ihre Wettbewerbsfähigkeit zu steigern. Informationstechnologie wird dabei als Motor verstanden, der es erlaubt, schnell neue Geschäftsprozesse zu entwickeln und umzusetzen. Wir sind davon überzeugt, dass wir an einem Wendepunkt der IT-Branche stehen, weil Informationstechnologie eher als Wettbewerbsvorteil denn als Mittel zur Steigerung der Effizienz gesehen wird. Mit unseren Innovationen, wie SAP NetWeaver und der Enterprise Services Architecture, gestalten wir die Zukunft der Unternehmen entscheidend mit. Beweis der Richtigkeit unseres Ansatzes ist mySAP ERP, die erste unserer Anwendungen, die auf der Enterprise Services Architecture basiert und die unsere Erwartungen im Geschäftsjahr 2004 übertroffen hat."

Cashflow

- Das Unternehmen erhöhte seinen operativen Cashflow im Gesamtjahr 2004 um 21 % gegenüber dem Vorjahr auf 1,8 Mrd. Euro (2003: 1,5 Mrd. Euro). Der Free Cashflow2 in Prozent vom Umsatz betrug im Gesamtjahr 2004 22 % (2003: 18 %). Zum 31. Dezember 2004 verfügte SAP über liquide Mittel in Höhe von 3,2 Mrd. Euro (31. Dezember 2003: 2,1 Mrd. Euro).

Ausblick - SAP gibt den folgenden Ausblick für das Geschäftsjahr 2005 bekannt:

- SAP erwartet eine Steigerung des Softwarelizenzumsatzes in der Spanne von 10 % bis 12 % gegenüber dem Vorjahr.

- SAP geht von einem Anstieg der Pro-forma-operativen-Marge2 (ohne Berücksichtigung der anteiligen Kosten für aktienorientierte Vergütungsprogramme sowie der akquisitionsbedingten Aufwendungen) in der Spanne von 0 bis 0,5 Prozentpunkte gegenüber dem Vorjahr aus.

- Die SAP erwartet, dass das Pro-forma-Ergebnis je Aktie2 (ohne Berücksichtigung der anteiligen Kosten für aktienorientierte Vergütungsprogramme sowie der akquisitionsbedingten Aufwendungen und der sonstigen Wertminderungen auf Minderheitsbeteiligungen) in der Spanne von 4,70 Euro und 4,80 Euro je Aktie liegen wird.

- Der Ausblick basiert auf einem angenommenen US-Dollar/Euro-Wechselkurs von 1,30 $ je 1 Euro.

"Mit ihrer Plattform für Geschäftsprozesse, der Business Process Platform, beweist die SAP erneut ihre innovative Kraft. Die Business Process Platform ergänzt SAP NetWeaver mit vorkonfigurierten Prozessen, die als Enterprise Services zugänglich sind", sagt Henning Kagermann. "Mit der Business Process Platform kann zweierlei erreicht werden: Schnellerer Marktzugang, Effizienz sowie Skalierbarkeit für SAP und Flexibilität, Beweglichkeit sowie Wettbewerbsvorteile für unsere Kunden, denn Geschäftsmodelle können zügiger auf Geschäftserfordernisse ausgerichtet werden. Wir sind davon überzeugt, dass wir schneller als unsere Mitbewerber agieren und Kunden wie Partner die Erweiterung und Ergänzung unserer Business Process Platform vorantreiben. Unser Angebot der Business Process Platform wird unabhängigen Softwareherstellern und Partnern erlauben, die SAP-Lösungen in neue Märkte zu bringen, neue Anwender zu gewinnen und somit auch für SAP zusätzliches Wachstumspotenzial zu erschließen. 2005 wird daher für SAP ein Jahr der Investitionen; damit legen wir die Grundlagen für zukünftiges Wachstum und zukünftige Profitabilität."

Aktienrückkaufprogramm

- Das aktuelle Aktienrückkaufprogramm der SAP sieht die Möglichkeit des Erwerbs von bis zu 10% der ausstehenden Aktien oder 30 Mio. Aktien vor. Im Gesamtjahr 2004 hat SAP 1,14 Mio. Aktien zu einem durchschnittlichen Kurs von 125,58 Euro (Gesamtbetrag: 143 Mio. Euro) zurückgekauft. Zum Jahresende verfügte SAP über 5,36 Mio. eigene Aktien im Bestand.

- Ab März 2005 können über einen Zeitraum von drei Jahren Aktienoptionen im Rahmen des Aktienoptionsprogramms SOP 2002 ausgeübt werden. SAP plant, die Bezugsrechte dieses Aktienoptionsprogramms überwiegend mit eigenen Aktien (Treasury Stock) zu bedienen. Gleichzeitig beabsichtigt SAP, Aktien bis zum gleichen Umfang zurückzukaufen, um den Bestand an eigenen Aktien wieder aufzufüllen.

- Angesichts der starken Genierung von Free Cashflow beabsichtigt die SAP, weiterhin Möglichkeiten zu evaluieren, eigene Aktien auch zukünftig über den oben beschriebenen Kontext (Ausübung von Aktienoptionen im Rahmen von SOP 2002) hinaus zurückzukaufen. Wie in der Vergangenheit wird das Unternehmen weitere Aktien im Einklang mit allen Gesetzen und Vorschriften und insbesondere kursschonend zurückkaufen.

Ergebnisse für das Gesamtjahr 2004

Die Region Amerika, vor allem aber die USA, war der Wachstumstreiber bei den Softwarelizenzumsätzen im Gesamtjahr 2004. Zahlreiche Abschlüsse erhöhten den Softwarelizenzumsatz in der Region Amerika um 34 % bei konstanten Wechselkursen und in den USA um 38 % bei konstanten Wechselkursen. Die USA erzielten in allen Quartalen ein starkes Wachstum trotz der hohen Vergleichsbasis des Vorjahres, insbesondere im zweiten. Halbjahr. Nach einer - wie erwartet -besseren zweiten Jahreshälfte erhöhte sich der Softwarelizenzumsatz in Europa um 4 % gegenüber dem Vorjahr. In Deutschland wuchs der Softwarelizenzumsatzes um 5 % gegenüber dem Vorjahr. In der Region Asien/Pazifik stieg der Softwarelizenzumsatz bei konstanten Wechselkursen um 9 % gegenüber dem Vorjahr, wobei Wachstumsmärkte wie China und Indien ein starkes Wachstum verzeichneten. Auf Grund schwieriger wirtschaftlicher Rahmenbedingungen und interner Umstrukturierungen sank der Softwarelizenzumsatz in Japan um 15 % bei konstanten Wechselkursen.

Weitere Finanzinformationen zu den Ergebnissen sind ebenfalls unter http://www.sap.de/investor verfügbar.

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Christian Taucher
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