- 26.01.2005, 11:45:57
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SAP gibt Zahlen für das vierte Quartal und das Gesamtjahr 2004 bekannt
Walldorf (OTS) - Softwarelizenzumsatz stieg um 10 % im Gesamtjahr
2004 trotz negativer Währungseinflüsse - Rekordergebnis bei
Marktanteilen Ausblick für 2005 - 2. Jahr in Folge mit zweistelligem
Wachstum der Softwarelizenzumsätze
Die SAP AG hat heute die vorläufigen Ergebnisse für das am 31.
Dezember 2004 endende vierte Quartal und das Gesamtjahr 2004
veröffentlicht.
Kennzahlen für das Gesamtjahr 2004
Umsätze
- Der Softwarelizenzumsatz stieg gegenüber dem Vorjahr um 10 % auf
2,4 Mrd. Euro (2003: 2,1 Mrd. Euro). Durch dieses gute Ergebnis hat
die SAP 2004 weitere Marktanteile gegenüber ihrer Mitbewerbergruppe3
gewonnen. Trotz des negativen Umrechnungseffekts auf Grund des
gegenüber dem US-Dollar sehr starken Euros konnte der
Softwarelizenzumsatz im zweistelligen Bereich gesteigert werden. Ohne
Berücksichtigung der Wechselkurseinflüsse1 wuchs der
Softwarelizenzumsatz um 13 %.
- Der Softwarelizenzumsatz in den USA erhöhte sich um 27 % auf 625
Mio. Euro (2003: 491 Mio. Euro). Ohne Berücksichtigung der
Wechselkurseinflüsse1 stieg der Softwarelizenzumsatz in den USA um 38
%. Dieses starke Wachstum verhalf im zweiten Jahr in Folge zu
signifikanten Marktanteilsgewinnen in den USA gegenüber den
Mitbewerbern4.
- Der Gesamtumsatz betrug 7,5 Mrd. Euro (2003: 7,0 Mrd. Euro). Dies
entspricht einem Anstieg von 7 % gegenüber dem Vorjahr. Ohne
Berücksichtigung der Wechselkurseinflüsse1 erhöhte sich der
Gesamtumsatz im gleichen Zeitraum um 10 %.
Ergebnisse
- Das Betriebsergebnis stieg gegenüber dem Vorjahr um 17 % auf 2,0
Mrd. Euro (2003: 1,7 Mrd. Euro). Das Pro-forma-operative-Ergebnis2
erhöhte sich um 11 % auf 2,1 Mrd. Euro (2003: 1,9 Mrd. Euro).
- Die operative Marge betrug 27 %. Dies entspricht einer Steigerung
von zwei Prozentpunkten gegenüber dem Vorjahr. Die
Pro-forma-operative-Marge2 verbesserte sich im gleichen Zeitraum um
einen Prozentpunkt auf 28 %. Die SAP konnte die
Pro-forma-operative-Marge erneut verbessern, obwohl das Unternehmen
erheblich in Forschung und Entwicklung sowie in Vertrieb und
Marketing investierte, um für zukünftige Wachstumsmöglichkeiten
gerüstet zu sein. In den vergangenen drei Jahren hat SAP die
operative Marge um 9 Prozentpunkte und die Pro-forma-operative-Marge
um 8 Prozentpunkte gesteigert.
- Das Konzernergebnis lag bei 1,3 Mrd. Euro (2003: 1,1 Mrd. Euro)
oder bei 4,22 Euro je Aktie (2003: 3,47 Euro je Aktie). Dies
entspricht einem Anstieg von 22 % gegenüber dem Vorjahr. Das
Pro-forma-Konzernergebnis2 erhöhte sich im gleichen Zeitraum um 14 %
auf 1,4 Mrd. Euro (2003: 1,2 Mrd. Euro) oder 4,37 Euro je Aktie2
(2003: 3,84 Euro je Aktie).
Kennzahlen für das vierte Quartal 2004
Umsätze
- Der Softwarelizenzumsatz stieg im vierten Quartal um 8 % gegenüber
der Vorjahresperiode auf 1,0 Mrd. Euro (2003: 931 Mio. Euro).
Währungsbereinigt1 erhöhte sich der Softwarelizenzumsatz im gleichen
Zeitraum um 11 %.
- Der Gesamtumsatz betrug im vierten Quartal 2,4 Mrd. Euro (2003:
2,2 Mrd. Euro). Dies entspricht einem Anstieg von 8 % gegenüber der
Vorjahresperiode. Ohne Berücksichtigung der Wechselkurseinflüsse1
erhöhte sich der Gesamtumsatz im gleichen Zeitraum um 12 %.
Ergebnisse
- Das Betriebsergebnis für das vierte Quartal stieg um 24 %
gegenüber der Vorjahresperiode auf 833 Mio. Euro (2003: 673 Mio.
Euro). Das Pro-forma-operative-Ergebnis2 erhöhte sich im gleichen
Zeitraum um 11 % auf 851 Mio. Euro (2003: 765 Mio. Euro).
- Die operative Marge verbesserte sich im vierten Quartal um 4,3
Prozentpunkte gegenüber der Vorjahresperiode auf 34,7 %. Die
Pro-forma-operative-Marge2 erhöhte sich im gleichen Zeitraum um einen
Prozentpunkt auf 35,4 %.
- Das Konzernergebnis erhöhte sich im vierten Quartal um 29 %
gegenüber der Vorjahresperiode auf 542 Mio. Euro (2003: 420 Mio.
Euro) oder 1,74 Euro je Aktie (2003: 1,35 Euro je Aktie). Das
Pro-forma-Konzernergebnis2 wuchs um 15 % gegenüber der
Vorjahresperiode auf 554 Mio. Euro (2003: 481 Mio. Euro) oder 1,78
Euro je Aktie2 (2003: 1,55 je Aktie).
Marktanteile
- Gemessen an ihrem in US-Dollar umgerechneten Softwarelizenzumsatz
von etwa 1,366 Mrd. $ (viertes Quartal, basierend auf dem
US-Dollar/Euro-Wechselkurs zum Quartalsende) hat SAP im Vergleich zu
den vier größten Wettbewerbern3 erneut Marktanteile gewonnen.
Betrachtet man den Durchschnitt über vier Quartale, so betrug der
Marktanteil der SAP im Vergleich zu ihren Wettbewerbern3 57 % zum
Ende des vierten Quartals 2004 gegenüber 56 % zum Ende des dritten
Quartals 2004 und 53 % zum Ende des vierten Quartals 2003.
- Betrachtet man den Durchschnitt über vier Quartale, so betrug der
Marktanteil der SAP in den USA (basierend auf Softwarelizenzumsätzen)
im Vergleich zu ihren Wettbewerbern4 38 % zum Ende des vierten
Quartals 2004 gegenüber 37 % zum Ende des dritten Quartals 2004 und
32 % zum Ende des vierten Quartals 2003. Im Gesamtjahr 2004 hat SAP
sechs Prozentpunkte an Marktanteilen in den USA hinzugewonnen.
"2004 war erneut ein herausragendes Jahr für SAP", sagte Henning
Kagermann, Vorstandssprecher der SAP AG. "Wir haben unsere selbst
gesteckten Ziele erreicht. So verzeichneten wir zweistelliges
Wachstum bei den Softwarelizenzerlösen und haben damit unsere
Mitbewerber deutlich übertroffen. Mit der wiederholten Steigerung der
operativen Marge bewiesen wir, dass wir nach wie vor profitabel
wachsen und gleichzeitig investieren können in zukunftsweisende
Technologien, die das Wachstum in Zukunft treiben."
Henning Kagermann weiter: "Wir sehen, dass Unternehmen aller
Branchen und Größen heute mehr als in der Vergangenheit auf
innovative Geschäftsmodelle als auf Produkte und Dienstleistungen
setzen, um damit ihre Wettbewerbsfähigkeit zu steigern.
Informationstechnologie wird dabei als Motor verstanden, der es
erlaubt, schnell neue Geschäftsprozesse zu entwickeln und umzusetzen.
Wir sind davon überzeugt, dass wir an einem Wendepunkt der IT-Branche
stehen, weil Informationstechnologie eher als Wettbewerbsvorteil denn
als Mittel zur Steigerung der Effizienz gesehen wird. Mit unseren
Innovationen, wie SAP NetWeaver und der Enterprise Services
Architecture, gestalten wir die Zukunft der Unternehmen entscheidend
mit. Beweis der Richtigkeit unseres Ansatzes ist mySAP ERP, die erste
unserer Anwendungen, die auf der Enterprise Services Architecture
basiert und die unsere Erwartungen im Geschäftsjahr 2004 übertroffen
hat."
Cashflow
- Das Unternehmen erhöhte seinen operativen Cashflow im Gesamtjahr
2004 um 21 % gegenüber dem Vorjahr auf 1,8 Mrd. Euro (2003: 1,5 Mrd.
Euro). Der Free Cashflow2 in Prozent vom Umsatz betrug im Gesamtjahr
2004 22 % (2003: 18 %). Zum 31. Dezember 2004 verfügte SAP über
liquide Mittel in Höhe von 3,2 Mrd. Euro (31. Dezember 2003: 2,1 Mrd.
Euro).
Ausblick - SAP gibt den folgenden Ausblick für das
Geschäftsjahr 2005 bekannt:
- SAP erwartet eine Steigerung des Softwarelizenzumsatzes in der
Spanne von 10 % bis 12 % gegenüber dem Vorjahr.
- SAP geht von einem Anstieg der Pro-forma-operativen-Marge2 (ohne
Berücksichtigung der anteiligen Kosten für aktienorientierte
Vergütungsprogramme sowie der akquisitionsbedingten Aufwendungen) in
der Spanne von 0 bis 0,5 Prozentpunkte gegenüber dem Vorjahr aus.
- Die SAP erwartet, dass das Pro-forma-Ergebnis je Aktie2 (ohne
Berücksichtigung der anteiligen Kosten für aktienorientierte
Vergütungsprogramme sowie der akquisitionsbedingten Aufwendungen und
der sonstigen Wertminderungen auf Minderheitsbeteiligungen) in der
Spanne von 4,70 Euro und 4,80 Euro je Aktie liegen wird.
- Der Ausblick basiert auf einem angenommenen
US-Dollar/Euro-Wechselkurs von 1,30 $ je 1 Euro.
"Mit ihrer Plattform für Geschäftsprozesse, der Business Process
Platform, beweist die SAP erneut ihre innovative Kraft. Die Business
Process Platform ergänzt SAP NetWeaver mit vorkonfigurierten
Prozessen, die als Enterprise Services zugänglich sind", sagt Henning
Kagermann. "Mit der Business Process Platform kann zweierlei erreicht
werden: Schnellerer Marktzugang, Effizienz sowie Skalierbarkeit für
SAP und Flexibilität, Beweglichkeit sowie Wettbewerbsvorteile für
unsere Kunden, denn Geschäftsmodelle können zügiger auf
Geschäftserfordernisse ausgerichtet werden. Wir sind davon überzeugt,
dass wir schneller als unsere Mitbewerber agieren und Kunden wie
Partner die Erweiterung und Ergänzung unserer Business Process
Platform vorantreiben. Unser Angebot der Business Process Platform
wird unabhängigen Softwareherstellern und Partnern erlauben, die
SAP-Lösungen in neue Märkte zu bringen, neue Anwender zu gewinnen und
somit auch für SAP zusätzliches Wachstumspotenzial zu erschließen.
2005 wird daher für SAP ein Jahr der Investitionen; damit legen wir
die Grundlagen für zukünftiges Wachstum und zukünftige
Profitabilität."
Aktienrückkaufprogramm
- Das aktuelle Aktienrückkaufprogramm der SAP sieht die Möglichkeit
des Erwerbs von bis zu 10% der ausstehenden Aktien oder 30 Mio.
Aktien vor. Im Gesamtjahr 2004 hat SAP 1,14 Mio. Aktien zu einem
durchschnittlichen Kurs von 125,58 Euro (Gesamtbetrag: 143 Mio. Euro)
zurückgekauft. Zum Jahresende verfügte SAP über 5,36 Mio. eigene
Aktien im Bestand.
- Ab März 2005 können über einen Zeitraum von drei Jahren
Aktienoptionen im Rahmen des Aktienoptionsprogramms SOP 2002 ausgeübt
werden. SAP plant, die Bezugsrechte dieses Aktienoptionsprogramms
überwiegend mit eigenen Aktien (Treasury Stock) zu bedienen.
Gleichzeitig beabsichtigt SAP, Aktien bis zum gleichen Umfang
zurückzukaufen, um den Bestand an eigenen Aktien wieder aufzufüllen.
- Angesichts der starken Genierung von Free Cashflow beabsichtigt
die SAP, weiterhin Möglichkeiten zu evaluieren, eigene Aktien auch
zukünftig über den oben beschriebenen Kontext (Ausübung von
Aktienoptionen im Rahmen von SOP 2002) hinaus zurückzukaufen. Wie in
der Vergangenheit wird das Unternehmen weitere Aktien im Einklang mit
allen Gesetzen und Vorschriften und insbesondere kursschonend
zurückkaufen.
Ergebnisse für das Gesamtjahr 2004
Die Region Amerika, vor allem aber die USA, war der
Wachstumstreiber bei den Softwarelizenzumsätzen im Gesamtjahr 2004.
Zahlreiche Abschlüsse erhöhten den Softwarelizenzumsatz in der Region
Amerika um 34 % bei konstanten Wechselkursen und in den USA um 38 %
bei konstanten Wechselkursen. Die USA erzielten in allen Quartalen
ein starkes Wachstum trotz der hohen Vergleichsbasis des Vorjahres,
insbesondere im zweiten. Halbjahr. Nach einer - wie erwartet -
besseren zweiten Jahreshälfte erhöhte sich der Softwarelizenzumsatz
in Europa um 4 % gegenüber dem Vorjahr. In Deutschland wuchs der
Softwarelizenzumsatzes um 5 % gegenüber dem Vorjahr. In der Region
Asien/Pazifik stieg der Softwarelizenzumsatz bei konstanten
Wechselkursen um 9 % gegenüber dem Vorjahr, wobei Wachstumsmärkte wie
China und Indien ein starkes Wachstum verzeichneten. Auf Grund
schwieriger wirtschaftlicher Rahmenbedingungen und interner
Umstrukturierungen sank der Softwarelizenzumsatz in Japan um 15 % bei
konstanten Wechselkursen.
Weitere Finanzinformationen zu den Ergebnissen sind ebenfalls
unter http://www.sap.de/investor verfügbar.
OTS0135 2005-01-26/11:45
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