Würschl fordert bestmögliche Ausbildung unserer Jugend

Kampf gegen Jugendarbeitslosigkeit muss stärker werden

Klagenfurt (SP-KTN) - Die Zahlen am Arbeitsmarkt bleiben
bedrohlich. Mit 15.648 Lehrstellensuchenden gibt es derzeit einen traurigen Rekord in Österreich. "Schuld daran ist eindeutig die miese Arbeitsmarktpolitik der ÖVP-FPÖ-Bundesregierung", kritisiert der Landesgeschäftsführer der SPÖ-Kärnten, Herbert Würschl. Nach der europäischen Berechnung hat sich die Zahl der Jugendlichen ohne Job von 2000 bis Oktober 2004 nahezu verdoppelt und zwar von 5,3 auf 9,8 Prozent: Das ist der steilste Anstieg unter allen EU-Ländern. "Schönreden und Statistiktricks bringen keinem einzigen Jugendlichen einen Arbeitsplatz", so Würschl.

Nachdem immer weniger Jugendliche im dualen Ausbildungssystem der Lehre unterkommen, ist der Staat gefordert, unserer Jugend Ausbildungsplätze in mittleren und höheren berufsbildenden Schulen (BMHS) zur Verfügung zu stellen. Es ist zu befürchten, dass in Kärnten mit Schuljahresende mehr als 1.000 Jugendliche ohne Lehrstelle bzw. Schulplatz sein werden. "Auch wenn die Arbeitslosigkeit in Österreich für Bundeskanzler Wolfgang Schüssel wörtlich (Pressekonferenz 13. November 2002) nur ein kleiner Schönheitsfehler ist, so möchte ich auf die einzelnen Schicksale der betroffenen Jugendlichen hinweisen, die schon am Beginn ihres Berufslebens das Gefühl vermittelt bekommen, nicht gebraucht zu werden. Die Bundesregierung verschließt vor diesen Schicksalen die Augen", mahnt Würschl das soziale Gewissen der Volksvertreter von FPÖ und ÖVP ein.

Es sei dringend notwendig in den MBHS, insbesondere in den HTL, zusätzliche Möglichkeiten der Ausbildung zu schaffen, fordert Würschl. (Schluss)

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