• 26.01.2005, 09:34:30
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Würschl fordert bestmögliche Ausbildung unserer Jugend

Kampf gegen Jugendarbeitslosigkeit muss stärker werden

Klagenfurt (SP-KTN) - Die Zahlen am Arbeitsmarkt bleiben
bedrohlich. Mit 15.648 Lehrstellensuchenden gibt es derzeit einen
traurigen Rekord in Österreich. "Schuld daran ist eindeutig die miese
Arbeitsmarktpolitik der ÖVP-FPÖ-Bundesregierung", kritisiert der
Landesgeschäftsführer der SPÖ-Kärnten, Herbert Würschl. Nach der
europäischen Berechnung hat sich die Zahl der Jugendlichen ohne Job
von 2000 bis Oktober 2004 nahezu verdoppelt und zwar von 5,3 auf 9,8
Prozent: Das ist der steilste Anstieg unter allen EU-Ländern.
"Schönreden und Statistiktricks bringen keinem einzigen Jugendlichen
einen Arbeitsplatz", so Würschl.

Nachdem immer weniger Jugendliche im dualen Ausbildungssystem der
Lehre unterkommen, ist der Staat gefordert, unserer Jugend
Ausbildungsplätze in mittleren und höheren berufsbildenden Schulen
(BMHS) zur Verfügung zu stellen. Es ist zu befürchten, dass in
Kärnten mit Schuljahresende mehr als 1.000 Jugendliche ohne
Lehrstelle bzw. Schulplatz sein werden. "Auch wenn die
Arbeitslosigkeit in Österreich für Bundeskanzler Wolfgang Schüssel
wörtlich (Pressekonferenz 13. November 2002) nur ein kleiner
Schönheitsfehler ist, so möchte ich auf die einzelnen Schicksale der
betroffenen Jugendlichen hinweisen, die schon am Beginn ihres
Berufslebens das Gefühl vermittelt bekommen, nicht gebraucht zu
werden. Die Bundesregierung verschließt vor diesen Schicksalen die
Augen", mahnt Würschl das soziale Gewissen der Volksvertreter von FPÖ
und ÖVP ein.

Es sei dringend notwendig in den MBHS, insbesondere in den HTL,
zusätzliche Möglichkeiten der Ausbildung zu schaffen, fordert
Würschl. (Schluss)

OTS0035    2005-01-26/09:34

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