Bösch: Grüne Totengräber des Bundesheeres

Pilz verfälscht Ergebnis der Reformkommission

Wien (OTS) - FPÖ-Wehrsprecher und Klubobmann-Stellvertreter Dr. Reinhard E. Bösch stellt sich weiterhin klar gegen eine Verkürzung der Wehrdienstzeit ab dem Jahr 2006.

Bösch verwies auf die Empfehlungen der Bundesheer-Reformkommission. Dort heiße es, eine Verkürzung des Wehrdienstes könne nach Wegfall des Assistenzeinsatzes an der Staatsgrenze, "frühestens jedoch 2007" erfolgen. Ebenso werde in diesem Bericht betont, daß "bereits die erforderlichen Maßnahmen im Hinblick auf die Umsetzung der Heeresreform wirken" müßten.

Diese Maßgabe sieht Bösch mit der Verkürzung ab 2006 nicht erfüllt. Er warne daher davor aus "populistischen Gründen falsche Schritte" zu setzen und fordert Pilz auf, endlich die Empfehlungen der Bundesheer-Reformkommission zu lesen und zu erklären, warum er den "Totengräber des Bundesheeres" mimt.

Der FPÖ-Wehrsprecher hat generell Zweifel, ob eine Verkürzung der Wehrpflicht und damit auch des Zivildienstes kommen solle. Versperren wolle er sich der Diskussion aber nicht. Verteidigungsminister Günther Platter müßte dafür allerdings ein "vernünftiges rundes Gesamtkonzept" vorlegen. Dies sei bisher jedoch nicht der Fall.

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