Wurm fordert gesundheitspolitische Maßnahmen für Frauen

Wien (SK) "Ich habe sowohl an ÖVP-Frauen- und Gesundheitsministerin Rauch-Kallat als auch an FPÖ-Ex-Sozialminister Haupt parlamentarische Anfragen betreffend Todeszahlen von Frauen aufgrund von Herz-Kreislauf-Erkrankungen gestellt", berichtet SPÖ-Nationalratsabgeordnete Gisela Wurm. "Anlass dafür war einerseits der Männergesundheitsbericht von Ex-Sozialminister Haupt, der feststellt, dass "..Männer von Herz-Kreislauf-Erkrankungen überproportional häufig betroffen sind". Tatsache ist aber, dass Frauen drei- bis viermal häufiger als Männer an den Folgen von Herz-Kreislauf-Erkrankungen sterben. "Das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen bei Frauen wird immer noch unterschätzt, da die Beschwerden sowohl von Patientinnen selbst als auch von ihren behandelnden Ärzten zum Teil mit anderen Ursachen erklärt oder als weniger bedrohlich wahrgenommen werden", so SPÖ-Abgeordnete Gisela Wurm. "Ich fordere daher dringend eine gendergerechte Forschung in Richtung Aufklärung und Prävention für Herz-Kreislauf-Erkrankungen bei Frauen und die rasche Erstellung eines Frauengesundheitsberichtes. Aufklärungs- und Informationsarbeit sind wesentliche Aufgaben, die ich mir von ÖVP-Frauen- und Gesundheitsministerin Rauch-Kallat zu diesem Thema erwarte und dringend einfordere", so Wurm. ****

"In Tirol verstarben im Jahr 2002 994 Frauen und 911 Männer an Herztod. An Herz-Kreislauf-Erkrankungen verstarben in Tirol im Jahr 2002 1.334 Frauen und 941 Männer", zitierte Wurm abschließend aktuelle Zahlen der Statistik Austria. (Schluss) ns/mm

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