• 25.01.2005, 12:51:02
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  • OTS0149 OTW0149

Wurm fordert gesundheitspolitische Maßnahmen für Frauen

Wien (SK) "Ich habe sowohl an ÖVP-Frauen- und Gesundheitsministerin
Rauch-Kallat als auch an FPÖ-Ex-Sozialminister Haupt parlamentarische
Anfragen betreffend Todeszahlen von Frauen aufgrund von
Herz-Kreislauf-Erkrankungen gestellt", berichtet
SPÖ-Nationalratsabgeordnete Gisela Wurm. "Anlass dafür war einerseits
der Männergesundheitsbericht von Ex-Sozialminister Haupt, der
feststellt, dass "..Männer von Herz-Kreislauf-Erkrankungen
überproportional häufig betroffen sind". Tatsache ist aber, dass
Frauen drei- bis viermal häufiger als Männer an den Folgen von
Herz-Kreislauf-Erkrankungen sterben. "Das Risiko für
Herz-Kreislauf-Erkrankungen bei Frauen wird immer noch unterschätzt,
da die Beschwerden sowohl von Patientinnen selbst als auch von ihren
behandelnden Ärzten zum Teil mit anderen Ursachen erklärt oder als
weniger bedrohlich wahrgenommen werden", so SPÖ-Abgeordnete Gisela
Wurm. "Ich fordere daher dringend eine gendergerechte Forschung in
Richtung Aufklärung und Prävention für Herz-Kreislauf-Erkrankungen
bei Frauen und die rasche Erstellung eines
Frauengesundheitsberichtes. Aufklärungs- und Informationsarbeit sind
wesentliche Aufgaben, die ich mir von ÖVP-Frauen- und
Gesundheitsministerin Rauch-Kallat zu diesem Thema erwarte und
dringend einfordere", so Wurm. ****

"In Tirol verstarben im Jahr 2002 994 Frauen und 911 Männer an
Herztod. An Herz-Kreislauf-Erkrankungen verstarben in Tirol im Jahr
2002 1.334 Frauen und 941 Männer", zitierte Wurm abschließend
aktuelle Zahlen der Statistik Austria. (Schluss) ns/mm

OTS0149    2005-01-25/12:51

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