Oberösterreich bei der Kaufkraft nur an 5. Stelle

Winterauer: Schlechte Einkommensentwicklung zeigt negative Auswirkungen

Linz (OTS) - "Als Wirtschaftsbundesland Nummer 1 liegt Oberösterreich bei der Kaufkraft im Bundesländervergleich nur an der fünften Stelle, wie eine neue Studie zeigt. Das beweist erneut, dass unser Bundesland enormen Nachholbedarf bei der Einkommensentwicklung hat und dass es für die Landespolitik aktuellen Handlungsbedarf gibt ", stellt SPÖ-Landesgeschäftsführer LAbg. Reinhard Winterauer zur heute veröffentlichten Studie der KMU Forschung Austria fest.

Am meisten können sich nach der jüngsten Kaufkraft-Statistik die Wiener leisten. Dahinter folgen Niederösterreich, Vorarlberg und Salzburg. Hinter Oberösterreich rangieren dann noch Tirol, Kärnten, die Steiermark und das Burgenland.
"Dass Oberösterreich so schlecht liegt, ist darauf zurückzuführen, dass wir besonders bei den Fraueneinkommen mit Vorarlberg und Tirol ganz hinten liegen. Bekanntlich belegt der Bezirk Rohrbach bei den Fraueneinkommen bundesweit den 121. und letzten Platz aller Bezirke. Aber auch bei den Männern liegt Oberösterreich unter dem Österreich-Durchschnitt. Auch die Einkommensschere zwischen Männer und Frauen klafft in Oberösterreich nach Vorarlberg am weitesten auseinander. Das ist ein ganz schlechtes Zeugnis für die ÖVP-Wirtschaftspolitik im Land", so Winterauer. Durch die schwarz-blaue Zusperrwelle im ländlichen Raum seien ganz massiv Frauenarbeitsplätze bedroht. Es stehe zu befürchten, dass dadurch die Kaufkraft noch weiter sinkt.

"Mit diesen Zahlen wird eindrucksvoll die Forderung von SP-Landeschef Erich Haider untermauert, die Ungerechtigkeiten bei den Fraueneinkommen abzuschaffen und das Lohnniveau generell anzuheben, statt mit geschönten Statistiken und Schönfärberei die Probleme unter den Tisch zu kehren! Der Einsatz für mehr Lohngerechtigkeit, speziell für die Frauen wird deshalb heuer ein ganz wichtiger Schwerpunkt der Arbeit der SPÖ Oberösterreich!", schließt Winterauer.

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