ÖAAB-Hoch an AUGE-Paiha: Grüner Klassenkampf trägt nichts zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf bei

Rundumschlag aus persönlicher Verzweiflung?

"Aus ihrer persönlichen Sicht verständlich, politisch wieder einmal sehr ungenau", so reagierte der Landesgeschäftsführer des Wiener ÖAAB und Vorstandsmitglied der Wiener AK, Alfred HOCH, auf die abendliche Aussendung vom 19.1. der AUGE-Funktionärin Klaudia Paiha. "Paiha dürfte persönlich schwer getroffen sein, dass sie als Arbeitnehmervertreterin keinen Platz auf der Fundi-Liste der Wiener Grünen gefunden hat", so HOCH

Der Standpunkt des Wiener ÖAAB zur 35 Stunden-Woche ist unverändert, so Hoch. Es gibt derzeit keine seriösen Studien, die zu dem Ergebnis kommen, dass die Umsetzung dieser Maßnahme den Arbeitsmarkt beleben würde. Im Gegensatz ist aber zu befürchten, dass arbeitsplatzintensive Branchen aus Wien und dessen Umgebeung abwandern würden, wenn es zur Arbeitszeitverkürzung bei vollem Lohnausgleich käme. "Es hat daher keinen Sinn, den ÖAAB bei diesem Thema in die Pflicht nehmen zu wollen", so HOCH. Noch dazu, wo die Forderung nach Arbeitszeitverkürzung nur wenig mit der Vereinbarkeit von Familie und Beruf zu tun hat. Vielmehr benötigen wir zur besseren Vereinbarkeit ein flächendeckendes, qualitativ hochwertiges Angebot an Kinderbetreuungseinrichtungen und Nachmittagsangeboten, die Weiterentwicklung der Zuverdienstgrenze beim Kindergeld sowie die steuerliche Absetzbarkeit von Kinderbetreungskosten für die Eltern.

Das sind jene Maßnahmen, welche zu einer besseren Vereinbarkeit von Familie und Beruf beitragen würden, die klassenkämpferische Forderungen, wie sie die Wiener Grünen seit kurzem trommeln, sind da eindeutig fehl am Platz. "Die Wiener ÖVP wird sich jener Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer annehmen, die bedingt durch den gewaltigen Linksruck der Wiener Grünen heimatlos geworden sind", so HOCH abschließend.

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