SPÖ-Ekkamp: Wien bereit, Beitrag zur Sicherung des Standortes der Technischen Universität zu leisten

Wien (SPW-K) - "Wien hat großes Interesse daran, dass die Technische Universität komplett in der Stadt bleibt und nicht wichtige Teile nach Niederösterreich ins Tullnerfeld ausgesiedelt werden", stellte Mittwoch der stellvertretende Vorsitzende des Finanz- und Wirtschaftsausschusses des Wiener Gemeinderates, Franz Ekkamp, in einer Aussendung des Pressedienstes zur Debatte über dieses Thema fest. Ekkamp informierte, dass diesbezüglich Gespräche zwischen der TU Wien und der Stadt bereits im Laufen seien und Wien Alternativen zu den Übersiedlungsplänen angeboten habe. Als Standorte für neue Objekte böten sich die neuen, geplanten Technologiezentren in den Stadtentwicklungsgebieten, u.a. im Bereich des ehemaligen Flugfeldes Aspern, an, meinte der Gemeinderat.

"Die Technische Universität ist für den Wirtschafts- und Wissenschaftsstandort Wien viel zu bedeutend, um die baulichen und ausstattungsmäßigen Erfordernisse zu negieren", setzte Ekkamp fort. Zudem leiste die Stadt hinsichtlich der Forschung und Entwicklung in enger Zusammenarbeit mit der TU vor allem hinsichtlich der wirtschaftlich wirksamen Umsetzung von Forschungsergebnissen Beachtliches und stelle dafür namhafte Förderungsmittel zur Verfügung. "Für den Wirtschafts- und Wissenschaftsstandort Wien ist die TU jedenfalls unverzichtbar", hob Ekkamp hervor.

Kritik übte Ekkamp am Bund, der, so der Politiker, offensichtlich nicht bereit sei, seinen Aufgaben nachzukommen und die notwendigen baulichen und ausstattungsmäßigen Aufwendungen für die TU zu leisten. Das sei auch deswegen befremdend, weil der Argumentation der schwarzblauen Regierung zufolge auch zu diesem Zweck die Studiengebührten eingeführt worden wären. "Wien ist jedenfalls bereit, seinen Beitrag zur Sicherung des innovativen, bestmöglichen Betriebes der Technischen Universität zu leisten", betonte Ekkamp, der abschließend daran erinnerte, dass Wien der zweitgrößte Universitätsstandort im deutschsprachigen Raum und der siebentgrößte in Europa ist. (Schluss)

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