Kukacka: Österreichisches Know-How für Modernisierung der Schienenverbindung Wien-Budapest!

Gesamte Strecke Wien-Budapest wird mit neuester elektronischer Stellwerks- und Zugbeeinflussungstechnik aus Österreich ausgestattet

Wien, 19. Jänner 2005 (OTS) - Als "Innovation für die Bahn des 21. Jahrhunderts und einen bedeutenden Beitrag für die Sicherheit auf den Strecken der ÖBB" bezeichnete heute, Mittwoch, Verkehrsstaatssekretär Mag. Helmut Kukacka die neueste elektronische Stellwerks- und Zugbeeinflussungstechnik der Firma Alcatel im Rahmen eines Betriebsbesuches. Der Staatssekretär hob besonders hervor, dass auch die gesamte Strecke Wien-Budapest mit diesen modernen Zugbeeinflussungssystemen nach den neuesten Interoperabilitätsstandards der EU ausgestattet werde. Der österreichische Abschnitt konnte bereits fertiggestellt werden, der ungarische Abschnitt wird 2005 finalisiert. "Damit realisieren wir nicht nur die Modernisierung der wichtigen Schienenverbindungen in die neuen EU-Beitrittsländer, sondern importieren auch österreichisches Know-How und schaffen Wertschöpfung im Inland", betonte Kukacka. Alcatel ist auch der wichtigste Ausstatter der ÖBB in diesem Bereich. ****

Alcatel habe die starke Abnahme seiner Systeme im Inland dazu genützt, um auch international Fuß zu fassen. Der Exportanteil konnte daher in den letzten fünf Jahren von 20 Prozent auf nunmehr 50 Prozent gesteigert werden. Mit den modernen Stellwerks- und Zugbeeinflussungssystemen werden neben europäischen Projekten auch wesentliche Vorhaben in Asien, wie zu Beispiel auf den Hoffnungsmärkten Korea, China, Indien verfolgt. Der Geschäftsbereich Transport Automation in der Alcatel Austria setze aktuell in der internationalen Schienenverkehrstechnik mit 240 Personen etwa 50 Millionen Euro pro Jahr um. Auch die Modernisierung der österreichischen Bahnhöfe erfolge mit Alcatel-Know-How. So sei beispielsweise der Bahnhof Salzburg ebenfalls mit der modernsten elektronische Stellwerks- und Zugbeeinflussungstechnik nach dem Interoperabilitätsstandard der EU signaltechnisch ausgestattet worden. Kürzlich wurde das 100. elektronische Stellwerk in Österreich in Betrieb genommen, schloss Kukacka.

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