Kurban Bayram - das Todesfest für Opfertiere

Schächten ist immer noch erlaubt

Wien (OTS) - Das Kurban Bayram (türkisch: Opferfest) oder Eid al-Adha (arabisch) als Höhepunkt des Pilgermonats Hadsch beginnt in diesem Jahr am 20.Januar und wird bis zum 24.gefeiert.

Die Diskussion um das Schächten der Tiere dauert mit Einführung des Bundeseinheitlichen Tierschutzgesetzes in Österreich an.
Es geht dabei jedoch nicht um gute und böse Religionen, denn auch die westlichen Glaubensgemeinschaften gehen nicht immer rücksichtsvoll und würdig mit ihren Mitgeschöpfen um, fast jede Religion beinhaltet oder toleriert Tierquälerei.

Es stellt sich jedoch angesichts des bevorstehenden Opferfestes die Frage nach der Notwendigkeit der tatsächlichen Tötung der Tiere. Mit Einführung des neuen Tierschutzgesetzes ist die Betäubung nach dem Schächtschnitt vorgeschrieben, ob die Tiere damit weniger leiden - hier scheiden sich die Geister selbst der Wissenschaft.
Die muslimische Glaubensgemeinschaft ruft sogar über das Internet zum Schächten der Tiere auf, die Gelder, mit denen die Opfertiere bezahlt werden, fließen dann Bedürftigen zu, etwa den Betroffenen nach der Tsunami-Katastrophe - es wird getötet, um Leid zu mindern.
Einigen Muslimen ist das Schächten jedoch schon zu aufwendig und sie spenden nur noch Geld ohne Tiere zu opfern, eine vernünftige Einstellung, die nach Ansicht des Österreichischen Tierschutzvereines viel Tierleid ersparen würde und trotzdem das eigentliche Ziel des Glaubens trifft.

Rückfragen & Kontakt:

Mag.Roman Kopfer
Österreichischer Tierschutzverein
Tel.: 01/8973346

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