• 19.01.2005, 12:24:33
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Kurban Bayram - das Todesfest für Opfertiere

Schächten ist immer noch erlaubt

Wien (OTS) - Das Kurban Bayram (türkisch: Opferfest) oder Eid
al-Adha (arabisch) als Höhepunkt des Pilgermonats Hadsch beginnt in
diesem Jahr am 20.Januar und wird bis zum 24.gefeiert.

Die Diskussion um das Schächten der Tiere dauert mit Einführung
des Bundeseinheitlichen Tierschutzgesetzes in Österreich an.
Es geht dabei jedoch nicht um gute und böse Religionen, denn auch die
westlichen Glaubensgemeinschaften gehen nicht immer rücksichtsvoll
und würdig mit ihren Mitgeschöpfen um, fast jede Religion beinhaltet
oder toleriert Tierquälerei.

Es stellt sich jedoch angesichts des bevorstehenden Opferfestes
die Frage nach der Notwendigkeit der tatsächlichen Tötung der Tiere.
Mit Einführung des neuen Tierschutzgesetzes ist die Betäubung nach
dem Schächtschnitt vorgeschrieben, ob die Tiere damit weniger leiden
- hier scheiden sich die Geister selbst der Wissenschaft.
Die muslimische Glaubensgemeinschaft ruft sogar über das Internet zum
Schächten der Tiere auf, die Gelder, mit denen die Opfertiere bezahlt
werden, fließen dann Bedürftigen zu, etwa den Betroffenen nach der
Tsunami-Katastrophe - es wird getötet, um Leid zu mindern.
Einigen Muslimen ist das Schächten jedoch schon zu aufwendig und sie
spenden nur noch Geld ohne Tiere zu opfern, eine vernünftige
Einstellung, die nach Ansicht des Österreichischen Tierschutzvereines
viel Tierleid ersparen würde und trotzdem das eigentliche Ziel des
Glaubens trifft.

OTS0140    2005-01-19/12:24

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