Basel II: Hoscher fordert Unterstützung für Tourismusbranche

Aussprache im Finanzausschuss - Bund muss lenkend eingreifen

Wien (SK) Anlässlich der im gestrigen Finanzausschuss abgehaltenen Aussprache zu Basel II forderte SPÖ-Tourismus- und Freizeitwirtschaftssprecher Dietmar Hoscher am Mittwoch die Bundesregierung auf, "der Tourismusbranche unter die Arme zu greifen". Basel II ziehe ohne Zweifel Verschlechterungen für Klein-und Mittelbetriebe (KMU) nach sich, als hauptbetroffene Branchen würden immer wieder das Transportgewerbe sowie der Tourismus genannt. "Verteuerungen bei den Kredit- wie auch Verwaltungskosten sind aus heutiger Sicht unvermeidlich. Für den Tourismus, der ohnehin in einer sehr schlechten Eigenkapitalsituation steckt, eine doppelte Belastung", so Hoscher. ****

Bevor es zu den zu befürchtenden Verschlechterungen in der Tourismus- und Freizeitwirtschaft komme, müsse die Bundesregierung flankierend eingreifen, forderte der SPÖ-Abgeordnete. Einerseits und ganz allgemein in Form verstärkten Augenmerks auf die Tourismusbranche, andererseits z.B. durch den Ausbau von Garantieelementen für die Betriebe. Hilfreich wäre etwa auch die Anhebung des Abschreibungssatzes auf vier Prozent, wie in einem von der SPÖ bereits eingebrachten Antrag gefordert. "Wir wissen bereits um die Auswirkungen von Basel II. Darum muss auch jetzt gehandelt werden und nicht erst dann, wenn die negativen Folgen bereits beinharte Realität geworden sind", so Hoscher abschließend in Richtung Koalition. (Schluss) ns/mm

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