"Nachbar in Not" hilft: Rotes Kreuz entsendet Einheiten zur Trinkwasseraufbereitung in das Katastrophengebiet Sumatra

Wien (Rotes Kreuz) - Das Österreichische Rote Kreuz (ÖRK) hat vor wenigen Minuten eine dringende Anforderung für seine Trinkwasser-Spezialisten aus der Zentrale in Genf erhalten. Einsatzgebiet wird die Region Calang in Sumatra sein. Calang wurde in den Medien als "Sumatras Ground Zero" bezeichnet. Bis zu 70 % der Bevölkerung sind getötet worden.

In Calang und Umgebung benötigen ca. 15.000 Menschen sauberes Wasser. Hauptaufgabe der Österreicher ist es, die wenigen nicht zerstörten Wasserleitungen massiv zu entlasten und die Versorgung der Menschen mit Trinkwasser zu sichern, bis eine entsprechende Infrastruktur geschaffen wird. Die österreichischen Trinkwasserspezialisten werden mit zwei Trinkwasseraufbereitungsanlagen insgesamt 120.000 Liter Wasser pro Tag produzieren.

Damit kann das Österreichische Rote Kreuz - durch die Unterstützung von "Nachbar in Not" - einen weiteren wertvollen Beitrag zur humanitären Hilfe nach einer der verheerendsten Naturkatastrophen leisten.

Die Mannschaft wird mit zwei Trinkwasseraufbereitungsanlagen, ca. 10 Tonnen Chemie, zwei Begleitfahrzeugen und Sanitätsmaterialien morgen Nacht in das Katastrophengebiet abfliegen. Die voraussichtliche Einsatzdauer wird acht Wochen betragen.

Das Team setzt sich derzeit aus folgenden RK-Mitarbeitern zusammen:
Teamleader Andreas Hattinger (OÖ), Edith Huemer (Tirol), Roland Preuer (OÖ), Wolfgang Speichert (OÖ), Bernhard Summerer (Stmk.), Thomas Pien (Stmk.), Martin Sigl (OÖ), Ralf Gfrerrer (Kärnten) und Andreas Cermak (NÖ).

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