• 17.01.2005, 16:37:10
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"Nachbar in Not" hilft: Rotes Kreuz entsendet Einheiten zur Trinkwasseraufbereitung in das Katastrophengebiet Sumatra

Wien (Rotes Kreuz) - Das Österreichische Rote Kreuz (ÖRK) hat vor
wenigen Minuten eine dringende Anforderung für seine
Trinkwasser-Spezialisten aus der Zentrale in Genf erhalten.
Einsatzgebiet wird die Region Calang in Sumatra sein. Calang wurde in
den Medien als "Sumatras Ground Zero" bezeichnet. Bis zu 70 % der
Bevölkerung sind getötet worden.

In Calang und Umgebung benötigen ca. 15.000 Menschen sauberes Wasser.
Hauptaufgabe der Österreicher ist es, die wenigen nicht zerstörten
Wasserleitungen massiv zu entlasten und die Versorgung der Menschen
mit Trinkwasser zu sichern, bis eine entsprechende Infrastruktur
geschaffen wird. Die österreichischen Trinkwasserspezialisten werden
mit zwei Trinkwasseraufbereitungsanlagen insgesamt 120.000 Liter
Wasser pro Tag produzieren.

Damit kann das Österreichische Rote Kreuz - durch die Unterstützung
von "Nachbar in Not" - einen weiteren wertvollen Beitrag zur
humanitären Hilfe nach einer der verheerendsten Naturkatastrophen
leisten.

Die Mannschaft wird mit zwei Trinkwasseraufbereitungsanlagen, ca. 10
Tonnen Chemie, zwei Begleitfahrzeugen und Sanitätsmaterialien morgen
Nacht in das Katastrophengebiet abfliegen. Die voraussichtliche
Einsatzdauer wird acht Wochen betragen.

Das Team setzt sich derzeit aus folgenden RK-Mitarbeitern zusammen:
Teamleader Andreas Hattinger (OÖ), Edith Huemer (Tirol), Roland
Preuer (OÖ), Wolfgang Speichert (OÖ), Bernhard Summerer (Stmk.),
Thomas Pien (Stmk.), Martin Sigl (OÖ), Ralf Gfrerrer (Kärnten) und
Andreas Cermak (NÖ).

OTS0180    2005-01-17/16:37

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