Wiener FPÖ ortet Mängel in der Pflegeausbildung des KAV

Wien (OTS) - Zu hohe Drop-out-Quoten in Wiener Schulen des Pflege-und Gesundheitsbereiches ortete u.a. am Montag im Rahmen eines Mediengespräches FP-Stadträtin Karin Landauer. Laut Bericht einer Kontrollamt-Untersuchung aus dem Dezember letzten Jahres würden etwa in der Pflegeschule des AKH knapp über 40 Prozent die dreijährige Schule nicht zu Ende machen, für die Schule am Wilhelminenspital nannte sie eine Drop-out-Quote von 26 Prozent. Ebenso würden 35 Prozent der fertig gewordenen Krankenschwestern und Pfleger von KAV-Schulen keinen Arbeitsplatz bei der Stadt Wien anstreben. Landauer betonte, dass die Mängel in der Ausbildung keineswegs neu seien. Man müsse sich weit mehr für die Arbeitsbedingungen des Pflegepersonals, welches ihrer Erachtens eine "großartige und sehr schwere Arbeit mache", einsetzen. Für den nächsten Gemeinderat kündigte sie einen Antrag ihrer Fraktion an, demnach eine Studie erstellt werden soll, die sich mit den Möglichkeiten einer Erhöhung der beruflichen Verweildauer des Pflegepersonals auseinander setzen soll. Aktuell würden, so Landauer, Pfleger und Krankenschwestern nach durchschnittlich 3 bis 4 Jahren aus dem Dienst ausscheiden.

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