- 15.01.2005, 13:31:51
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Darabos zu Gorbach: ÖBB-Frühpensionierungswelle verantwortungslos
FPÖ nur mehr Handlanger der ÖVP
Wien (SK) Für SPÖ-Bundesgeschäftsführer Norbert Darabos
stellt sich mehr und mehr die Frage, ob die FPÖ noch
Koalitionspartner ist, oder bereits Teil der ÖVP. Es fehle jegliche
eigene Handschrift. "Die FPÖ ist zum Handlanger der FPÖ geworden und
hat diejenigen, die sie noch während der Wahlkämpfe zu vertreten
versprochen hat, geprellt." Das sei bei der
ÖBB-Frühpensionierungswelle wieder zu merken, diese sei
"verantwortungslos und nicht hinnehmbar." ****
Die FPÖ ist für eine Reihe von Verschlechterungen im Sozial-
und Gesundheitsbereich mitverantwortlich. "So wurde die
Pensionskürzungsreform mit der Stimme Gorbachs beschlossen. "Und im
ureigenen Bereich bestehen Privatisierungstendenzen und wurden
falsche Bestellungen im Top-Management gemacht, die die
zukunftsträchtige Marke Schiene in Verruf gebracht und nun bei der
ÖBB zu einer Frühpensionierungswelle geführt haben", so Darabos am
Samstag gegenüber dem SPÖ-Pressedienst. "Gerade Frühpensionierungen
sind ein Mittel", so Darabos, "das konservativ und keinesfalls
innovativ ist und gewiss nichts mit einem modernen Management für die
Bahn zu tun hat."
Ähnlich in den ureigenen Bereich Gorbachs falle die
Schließung von unzähligen Postämtern, was zu einer Ausdünnung des
ländlichen Raums führt. "Dabei müsste Grobach bloß per
Postuniversaldienstverordnung die notwendige Versorgung des
ländlichen Raums so definieren, dass Schließungen nicht nötig sind."
Darabos verwies abschließend auf einen bereits zur Begutachtung
versandten Entwurf von einer der VorgängerInnen Gorbachs, Forstinger:
"Würde man das in die Praxis umsetzen, könnte man sich die ganzen
Schwierigkeiten und Unannehmlichkeiten auf dem Rücken der
Landbevölkerung ersparen." (Schluss) up
OTS0027 2005-01-15/13:31
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