- 15.01.2005, 09:16:29
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Blecha: Mindestpension darf nicht unter der Armutsgrenze bleiben
Was ist mit Ihrer Ankündigung, Herr Tancsits?
Wien (SK) "Es ist eine Schande, dass die Regierung die Mindestpension
unter der Armutsgrenze belässt. Eine Schande, dass 200.000
Pensionisten, 140.000 davon Frauen, die Österreich aufgebaut haben,
60 Jahre nach Kriegsende in Armut leben müssen. Ich lasse daher nicht
locker: Die Ausgleichzulage muss von derzeit 662,99 Euro auf 675 Euro
angehoben werden", erklärte der Präsident des Pensionistenverbandes
Österreichs, Karl Blecha, am Samstag gegenüber dem Pressedienst der
SPÖ. ****
Blecha empört sich über die Absage des Bundeskanzlers und auch
darüber, dass der ÖVP-Sozialsprecher Tancsits noch am 27. Dezember
2004 vollmundig erklärt hat: "Der Ausgleichzulagen-Richtsatz wird
sicher erhöht werden!" (siehe APA 0189). Blecha fordert nun von
Tancsits und der ÖVP die Einlösung seiner Ankündigung. (Schluss)
up/mm
KONTAKT: Pensionistenverband Österreichs: * 01/313 72 DW 30, Andy
Wohlmuth
OTS0008 2005-01-15/09:16
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