- 13.01.2005, 12:17:43
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Vbgm. Grete Laska: Ehrungen an verdienstvolle Wiener
Verleihung des "Goldenen Verdienstzeichens des Landes Wien"
Wien (OTS) - Am Donnerstag ehrte Vizebürgermeisterin und
Sportstadträtin Grete Laska drei verdienstvolle Wiener. Emmerich
Danzer und Walter Weiss erhielten das "Goldene Verdienstzeichen des
Landes Wien" und Thomas Vorlaufer bekam das "Goldene Verdienstzeichen
der Republik Österreich". Vizebürgermeisterin Grete Laska zollte
allen drei Geehrten größten Respekt. "Die herausragenden Leistungen
von Emmerich Danzer als aktiver Eiskunstläufer, aber auch sein
Engagement als Spitzenfunktionär in - seiner - Sportart sind
beispielhaft. Walter Weiss hat durch seine tolle Arbeit im
Stadienbereich dafür gesorgt, dass Wien als Sport- und
Freizeitlocation national aber auch international einen exzellenten
Ruf genießt. Und Thomas Vorlaufer ist mit dem Gewinn seiner
Bronzemedaillen im Kickboxen, der große Wurf gelungen", sagte die
Vizebürgermeisterin.****
Emmerich Danzer - ein Leben für den Eislaufsport
Im Jahre 1944 in Wien geboren, begann die Eislaufkarriere schon
im zarten Alter von fünf Jahren. Von 1950 bis 1962 war er Schüler bei
den Piaristen im 8. Bezirk. Der Eislaufsport war aber immer ein
wichtiger Teil im Leben des Emmerich Danzer. Das Talent und die
Begabung wurde von Frau Herta Wächtler bereits 1953 erkannt. Ab
diesem Zeitpunkt war sie Trainerin und Mutter vieler Erfolge. Den
ersten Wettbewerb gewann Emmerich Danzer bereits mit 12 Jahren, er
wurde Österreichischer Juniorenmeister - der Beginn einer großen
Karriere im Eiskunstlauf. Bis zu seinem ersten Europameistertitel
gewinnt er mehrfach die Österreichische Meisterschaft im Eiskunstlauf
der Herren. 1965 kommt der internationale Durchbruch. Der 21-jährige
Danzer wird zum ersten Mal Europameister, in den drei darauffolgenden
Jahren kann er seinen Titel immer wieder verteidigen, dem aber noch
nicht genug wird Danzer parallel dazu, in den Jahren 1966, 1967 und
1968, auch Weltmeister. Als Lohn für diese Leistungen folgen von 1968
bis 1975 Engagements bei der Wiener Eisrevue und bei Holiday on Ice,
wo er als erster Solist aufgetreten ist. 1975 startete Emmerich
Danzer seine Trainerkarriere. In den folgenden 14 Jahren war er in
den USA und hatte dort tolle Erfolge zu verzeichnen. Nach seiner
Rückkehr aus den Vereinigten Staaten im Jahr 1989 arbeitete Danzer
bei einem großen Versicherungsunternehmen. Und wie könnte es anders
sein, er war verantwortlich für den Vertrieb von
Sportversicherungsaktivitäten und er betreute das Sportsponsoring.
Unabhängig von seiner beruflichen Tätigkeit, setzte er sich immer für
die Entwicklung und Förderung des Eiskunstlaufsportes ein. Von 1995
bis 1997 war Emmerich Danzer Präsident des Österreichischen
Eiskunstlaufverbandes. Seit 2000 ist er Präsident des Wiener
Eislaufvereins und kehrt damit wieder zu seinen Wurzeln zurück, denn
hier haben seine Eislaufaktivitäten begonnen.
Walter Weiss - "Mister Stadion"
Walter Weiss wurde am 30. November 1943 in Wien Ottakring
geboren und erlernte nach Abschluss der Hauptschule den Beruf des
Gas- und Wasserinstallateurs. Die Gesellenprüfung wurde mit gutem
Erfolg abgeschlossen. Nach dem Bundesheer sammelte er bis 1971 als
Montagearbeiter im In- und Ausland sehr viel Erfahrung. Von 1971 bis
1977 arbeitete Walter Weiss als Haustechniker in der Wiener
Stadthalle, später als Platzmeister im Weststadion, das 1981 in
Gerhard-Hanappi-Stadion umbenannt wurde. 1979 erfolgte die
Beförderung zum Betriebsleiter. 1994 folgte dann die nächste großer
Erweiterung seines Aufgabengebietes. Zusätzlich zum Hanappi-Stadion
wurde Weiss mit der Betriebsleitung des Ernst-Happel-Stadions
beauftragt, sowie mit der begleitenden Betreuung weiterer Wiener
Fußballplätze - unter anderem dem Franz-Horr-Stadion - betraut. Dank
seines vorbildhaften persönlichen Engagements ist seit Jahren
garantiert, dass zahlreiche nationale aber auch internationale
Bewerbe und Veranstaltungen reibungslos über die Bühne gehen. Damit
leistet er einen unverzichtbaren Beitrag zum hervorragenden Ruf der
Stadt Wien, als Stadt bester Sport- und Freizeitmöglichkeiten. Der
Stellenwert Wiens konnte so beachtlich gesteigert werden, darüber
hinaus ist es auch gelungen, Wien als begehrten Veranstaltungsort
international zu etablieren. Die große Leidenschaft, neben Familie
und Beruf, ist das Radfahren. Im vergangenen Jahr spulte Walter Weiss
nicht weniger als 8.500 km am Ergometer und 7.500 km auf der Straße
herunter. Er macht mit seinem Rad aber nicht nur die Straßen rund um
Wien unsicher, sein fahrbarer Untersatz ist auch ständiger Begleiter
im Urlaub, so stehen Rundfahrten in Italien ganz hoch im Kurs. Die
Vorbildfunktion von Walter Weiss, egal ob privat, sportlich oder im
Job, ist wahrlich eine großartige und diese Auszeichnung soll ein
Dank dafür sein.
Thomas Vorlaufer - Mit Vollkontakt an die Spitze
Im Jahr 1969 erblickt Thomas Vorlaufer das Licht der Welt. Nach
der Matura am BRG Wien 5, Rainergasse, absolvierte er das HTL-Kolleg
für Innenarchitektur in Mödling. Kreativität bestimmt auch das
sportliche Interesse von Thomas Vorlaufer, denn neben seiner Vorliebe
fürs Boxen und Kickboxen, ist er ein ausgezeichneter Surfer,
Kletterer und speziell im Winter zieht es ihn auf die Berge, denn er
ist staatlich geprüfter Schilehrer und Schiführer. Sport ist ein
überaus wichtiger Punkt im Leben von Thomas Vorlaufer. Seine Erfolge
im Laufe der Karriere können sich sehen lassen. Er ist 6-facher
Staatsmeister und 5-facher Vizestaatsmeister im Kickboxen und Boxen.
Auch international gibt es beachtliche Platzierungen. Bei der
Vollkontakt-Kickbox-WM 2002 in Italien gewinnt er die Bronzemedaille.
Ein Jahr später kann er diesen Erfolg bei der WM in Florida
wiederholen. Zu Buche stehen darüber hinaus zwei fünfte Plätze bei
Europa- und Weltmeisterschaften im Vollkontakt-Kickboxen. Der eiserne
Wille und seine Disziplin: dank dieser zwei Eigenschaften werden
sicher noch schöne Triumphe folgen. Vorbildlich ist aber nicht nur
die Disziplin im sportlichen Bereich, sondern auch die in seiner
Ausbildung, denn zum Abschluss seines Betriebswirtschaftsstudiums an
der Wirtschaftsuniversität in Wien fehlt nur noch eine Prüfung und
die wird im März erfolgen. (Schluss) mak
OTS0128 2005-01-13/12:17
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