FCG zur Pensionsdiskussion: Nicht sogenannte "Sachzwänge" erfinden, sondern Hoffnung geben

ÖGB-Vizepräsident Klein fordert einmal mehr eine Orientierung am Menschen und seiner Würde.

Wien (OTS) - Die laufenden Diskussionen über die Finanzierung der Pensionen in Zukunft, die Konsequenzen aus der PISA-Studie und die Gestaltung der Arbeitszeit gehen am Subjekt des Geschehens, nämlich am Menschen und seiner Würde, vorbei und sie sind daher hochgradig kontraproduktiv, sagte heute ÖGB-Vizepräsident und FCG-Bundesvorsitzender Karl Klein.

Die demographische Entwicklung kann z.B. nicht durch "Bestrafung kinderloser Paare" gesteuert werden, sondern nur dadurch, dass den Paaren die Angst im Leben zu kurz zu kommen, genommen wird. "Hoffnung geben, heißt das Gebot der Stunde, dann wird auch die Geburtenrate steigen!"

Klein wendet sich gegen das derzeit übliche Erfinden von sogenannten Sachzwängen, wie der Notwendigkeit von Ganztagsschulen und längeren Wochenarbeitszeiten für alle, als völlig kontraproduktiven Diskussionen, die zu nichts führen, als zu falschen Schlussfolgerungen, wie so oft in der jüngsten Vergangenheit.

Das Pensionssystem, das Schulsystem, das System von Arbeit, Freizeit und Muße, muss den Menschen mehr Sicherheit, mehr Zukunftsperspektiven und mehr Freiheit, mehr Selbstbestimmung und Würde geben, dann wird die Bereitschaft zu Kindern und zu einer höheren Geburtenrate, wie von selbst eintreten.

Die FCG fordert für die politische Diskussion mehr Menschenliebe ein, denn Verantwortung ohne Liebe macht rücksichtslos, Gerechtigkeit ohne Liebe aber macht hart. (Schluss)

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ÖGB-VPräs. Karl Klein
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