- 13.01.2005, 11:47:22
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FCG zur Pensionsdiskussion: Nicht sogenannte "Sachzwänge" erfinden, sondern Hoffnung geben
ÖGB-Vizepräsident Klein fordert einmal mehr eine Orientierung am Menschen und seiner Würde.
Wien (OTS) - Die laufenden Diskussionen über die Finanzierung der
Pensionen in Zukunft, die Konsequenzen aus der PISA-Studie und die
Gestaltung der Arbeitszeit gehen am Subjekt des Geschehens, nämlich
am Menschen und seiner Würde, vorbei und sie sind daher hochgradig
kontraproduktiv, sagte heute ÖGB-Vizepräsident und
FCG-Bundesvorsitzender Karl Klein.
Die demographische Entwicklung kann z.B. nicht durch "Bestrafung
kinderloser Paare" gesteuert werden, sondern nur dadurch, dass den
Paaren die Angst im Leben zu kurz zu kommen, genommen wird.
"Hoffnung geben, heißt das Gebot der Stunde, dann wird auch die
Geburtenrate steigen!"
Klein wendet sich gegen das derzeit übliche Erfinden von
sogenannten Sachzwängen, wie der Notwendigkeit von Ganztagsschulen
und längeren Wochenarbeitszeiten für alle, als völlig
kontraproduktiven Diskussionen, die zu nichts führen, als zu falschen
Schlussfolgerungen, wie so oft in der jüngsten Vergangenheit.
Das Pensionssystem, das Schulsystem, das System von Arbeit,
Freizeit und Muße, muss den Menschen mehr Sicherheit, mehr
Zukunftsperspektiven und mehr Freiheit, mehr Selbstbestimmung und
Würde geben, dann wird die Bereitschaft zu Kindern und zu einer
höheren Geburtenrate, wie von selbst eintreten.
Die FCG fordert für die politische Diskussion mehr Menschenliebe
ein, denn Verantwortung ohne Liebe macht rücksichtslos, Gerechtigkeit
ohne Liebe aber macht hart. (Schluss)
OTS0108 2005-01-13/11:47
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