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BMWA: Richtigstellung zum Artikel im heutigen News 12.01.05 betreffend Gegengeschäfte

Wien (BMWA - OTS) - Die Vorwürfe, dass die Gegengeschäfte der Fa. MOWAG AG mit der Fa. Eurofoam "in keinem Zusammenhang mit der Beschaffung der Eurofighter stehen", stellt das Bundesministerium für Wirtschaft und Arbeit fest, dass sehr wohl von der Fa. Eurofoam unterschriebene Gegengeschäftsbestätigungen mit den von News genannten Beträgen vorliegen.

Mit dieser Unterschrift bestätigt der österreichische Partner des Gegengeschäfts, dass das Gegengeschäft unter Mitwirkung des Gegengeschäfts-Verpflichteten (= Vertragspartner des BMWA), nach dem Stichtag zustande gekommenen ist und es sich um ein Erstgeschäft handelt oder der Durchschnittswert der, in jeder Hinsicht gleichartigen Lieferungen und Leistungen der letzten 3 Jahre, vor dem Stichtag überschritten wird.

Wenn zu einem späteren Zeitpunkt die entsprechende Firma gegenüber einer Zeitung behauptet, dass es sich dabei nun doch nicht um ein Gegengeschäft handelt, muss die Firma klarstellen, warum sie wissentlich mit einer firmenmäßigen Zeichnung falsche Angaben auf einem offiziellen Dokument gemacht hat.

Dem Bundesministerium für Wirtschaft und Arbeit liegt außerdem ein Fax der Fa. Mowag AG an den Unterzeichner der Gegengeschäftsbestätigung bei der Fa. Eurofoam vor, in dem dieser von der Fa. Mowag AG eindeutig darauf hingewiesen wurde, dass es sich bei den beiden genannten Geschäften um Gegengeschäfte handelt. Die Unterzeichnung der Gegengeschäftsbestätigung erfolgte erst nach diesem Fax.

Rückfragen & Kontakt:

Bundesministerium für Wirtschaft und Arbeit
Ministerbüro: Dr. Ingrid Nemec, Tel: (++43-1) 71100-5108
Referat Presse: Dr. Harald Hoyer, Tel: (++43-1) 71100-2058
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