IV: Klarstellung zu Pensionskürzungsdiskussion für "Kinderlose"

Wien (OTS) - Wien (PdI) Der Generalsekretär der Industriellenvereinigung (IV), Mag. Markus Beyrer, stellte heute klar: "Der Industrie geht es nicht um eine aktuelle Pensionskürzungs-diskussion für Kinderlose, sondern um die Frage, ob und inwieweit die Anzahl aufgezogener Kinder angesichts der demographischen Veränderungen mit einem Zeithorizont 2050 -ausgehend von einer langfristigen Finanzierungsrechnung - in die Diskussion um Berechnungsgrundlagen für die Pensionen mit einbezogen werden sollen." Das könne Leistungs- oder Beitrags-seitig geschehen.

Es gehe weder um die Bestrafung von Kinderlosen, noch um die Wertung einer persönlichen Entscheidung. Angesichts der Tatsache, dass 2050 auf einen Pensionisten nicht einmal mehr zwei Personen im erwerbsfähigen Alter kommen, muss es aber möglich sein, in einer wissenschaftlich geführten Debatte um die mittel- bis langfristige Sicherung des österreichischen Pensionssystems ohne Denkverbote auszukommen und Diskussionsbeiträge, die die Anzahl aufgezogener Kinder in die Berechnung mit einbeziehen, als "überlegenswert" einzustufen, was in der Presse auch richtig zitiert wurde.

Darüber hinaus gehe es um einen langfristigen Denkansatz und natürlich nicht um einen Eingriff in bestehende Pensionen oder erworbene Pensionsrechte, wie verwunderlicherweise mancherorts angenommen wurde. Einen direkten, aktuellen Bezug gebe es, schon angesichts der jüngsten Pensionsreform, die das Pensionssystem für die kommenden Jahre sichert, keinen.

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