Wirtschaftsdaten - Kabas: Wiener Arbeitsmarktsituation ist Bremsklotz für ganz Österreich!

Geschäftsstraßenförderung greift in Wien nicht -Kaufkraftabwanderung ins Wiener Umland hat vor allem beim Weihnachtsgeschäft Spuren hinterlassen!

Wien 05-12-2005 (fpd) - Bei seinem Amtsantritt als Wiener Bürgermeister im November 1994 habe Bürgermeister Dr. Michael Häupl die Wiederherstellung der Vollbeschäftigung als vorrangiges Ziel für seine Tätigkeit definiert. Nach nunmehr über "10 Jahren Häupl" könne als Negativbilanz festgestellt werden, daß er mit seinem Vorhaben gescheitert ist. Insgesamt habe Wien in der bisherigen Amtsperiode von BM Dr. Michael Häupl rund 35.000 Arbeitsplätze verloren, Wien trage bei allen wirtschaftlichen Indikatoren die "rote Laterne", so heute FP-Klubobmann Mag. Hilmar Kabas.

Die heutigen "SP-Jubelmeldungen", wonach es der Wiener Stadtregierung gelinge, die Arbeitslosigkeit wirksam zu bekämpfen, seien daher mehr als unangebracht. In Wien stabilisiere sich die Arbeitslosigkeit weiterhin auf sehr hohem Negativ-Niveau. Wien sei auch, so Kabas, bei allen wirtschaftlichen Indikatoren weiterhin Minus-Rekordhalter in ganz Österreich. Die Bundeshauptstadt beeinflusse dadurch die gesamtösterreichischen Zahlen negativ und müsse als "der" Bremsklotz für österreichische Wirtschaft bezeichnet werden.

FP-Klubobmann Kabas verwies in diesem Zusammenhang auf die Forderung der Freiheitlichen, sofortige Standortsicherungsmaßnahmen für Wien anzugehen. Auch sei es dringend an der Zeit Programme zu erarbeiten, um die Abwanderung von Unternehmen ins Wiener Umland zu stoppen. Gerade das Weihnachtsgeschäft habe gezeigt, daß viele Wiener lieber in den Einkaufcentern jenseits der Stadtgrenze ihre Besorgungen machen, als in den Wiener Einkaufsstraßen.

Daher sei es eine dringende Notwendigkeit, die Wiener Geschäftsstraßenförderung dahingehend zu intensivieren, da einstige Prachteinkaufsmeilen in Wien immer mehr vor die Hunde gehen. Dort sei viel Arbeit von Nöten - mit Sicherheit jedoch keine Jubelmeldungen über angebliche Arbeitsplatzbeschaffung, so Kabas abschließend. (Schluß) jen

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