Berge, Wälder, Seen: wichtigste Identitätsfaktoren Österreichs

Natur bestimmt Heimatgefühl der Österreicher Wien (OTS) - Die Natur ist für die Österreicher besonders identitätsstiftend. Eine Umfrage des Instituts Integral im Auftrag der Österreichischen Bundesforste (ÖBf) und anlässlich des Jubiläumsjahres 2005 zeigt, dass Berge, Wälder und Seen die wichtigsten Bestandteile des Heimatgefühles sind.

Im Jubiläumsjahr 2005, in dem die Gründung der Zweiten Republik und der Staatsvertrag gefeiert werden, stellt sich die Frage, was die österreichische Identität ausmacht. Die Bundesforste haben die Probe aufs Exempel gemacht und herausgefunden: Die Österreicher definieren ihre Identität in erster Linie über die Berge, Wälder und Seen. Die Natur ist daher die zentrale Komponente unseres Heimatgefühles. Sie kommt noch vor Sehenswürdigkeiten und kulturellen Attraktionen.

- Top 3: Berge, Wälder, Gemütlichkeit -

An erster Stelle stehen für 98 Prozent der Befragten die Berge, dicht gefolgt von den Wäldern mit 97 Prozent. Die bekannteste Sehenswürdigkeit unseres Landes, der Stephansdom, und die typisch österreichische Gemütlichkeit liegen mit 94 Prozent ex aequo an dritter Stelle auf der Prioritätenliste der Österreicher. Die Seen vermitteln 93 Prozent der Interviewten ein Heimatgefühl. Etwas dahinter liegen die Musik von Mozart und der Donauwalzer.

Der Nationalsport Schifahren steht in der österreichischen Highscoreliste mit 92 Prozent an achter Stelle. Volksmusik, Gastlichkeit und der Wein gehören ebenso zu unserem Selbstverständnis wie der Heurige und das Kaffeehaus. Stolz sind die Österreicher auch auf die verschiedenen Dialekte, die ihre regionale Zugehörigkeit ausmachen.

- Hüter der österreichischen Identität -

Als Betreuer von 10 Prozent der Landesfläche und von zahlreichen Naturschätzen sind die Bundesforste damit die Hüter der österreichischen Identität. Berge, über 80 Seen und zwei Nationalparks werden von den Bundesforsten nach höchsten ökologischen Standards nachhaltig betreut und erhalten. Die aktuellen Umfrageergebnisse betrachtet Bundesforste-Vorstand Georg Erlacher als Anerkennung und gleichzeitig als Auftrag für die Bundesforste. "Wir sind uns der großen Verantwortung für Mensch und Natur voll bewusst. Dass die Natur unseren Landsleuten so wichtig ist, spornt uns noch mehr zum Einsatz für den Schutz der Umwelt und der Artenvielfalt an. Unser Ziel ist, den Schatz der Österreicher auch für die kommenden Generationen zu sichern."

- Jubiläumsjahr 2005 - auch für die Bundesforste -

Im Jubiläumsjahr 2005 gibt es in Österreich viel zu feiern. Die Gründung der Zweiten Republik liegt 60 Jahre zurück. Vor 50 Jahren bekam unser Land mit dem Staatsvertrag seine volle Souveränität wieder und vor 10 Jahren trat Österreich der EU bei. Darüber hinaus gibt es runde Geburtstage bei Staatsoper, Bundesheer und ORF.

Auch die Österreichischen Bundesforste haben im Jahr 2005 Grund zum Feiern. Sie wurden vor 80 Jahren, anno 1925, in der Ersten Republik gegründet.

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