- 02.01.2005, 12:07:39
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Österreich hat bisher 7,3 Millionen Euro für die Opfer der Flutopfer gespendet
Wien (OTS) - 7.348.840,65 Euro, so lautet der beeindruckende
Spendenstand am 2. Jänner 2005, eine Woche nach Beginn der am 28.
Dezember - nur zwei Tage nach der verheerenden Flutkatastrophe -
gestarteten "Nachbar in Not"-Hilfsaktion für die Menschen in den von
der Flutwelle zerstörten Gebieten Südasiens.
Insgesamt 52.791 Spendenzusagen registrierte allein die von
Telekom Austria errichtete Spenden-Hotline 0800 22 20 20, die rund um
die Uhr, kostenlos aus ganz Österreich, Spenden entgegennimmt. Aus
dem Ausland ist das österreichweite Call Center unter +43 1 24 660 zu
erreichen. Zusätzlich wurden bisher rund 1,5 Millionen Euro online
oder per Kreditkarte via Internet-Spendenplattform abgegeben, und
Tausende Einzelspenderinnen und -spender zahlten direkt auf das
PSK-Aktionskonto 90 750 700 ein.
Der ORF berichtet laufend in all seinen Medien, Fernsehen, Radio,
Internet und Teletext, über das Ausmaß der Katastrophe und den
Verlauf der Hilfsmaßnahmen und ruft in Spots zu Spenden auf. Der
"Silvesterstadl" änderte kurzfristig sein Programm und stellte sich,
gemeinsam mit der deutschen ARD, in den Dienst der Hilfe für die
Opfer des Seebebens.
Zigtausende Österreicherinnen und Österreicher haben bisher
mitgemacht und sich mit ihrer Spende solidarisch gezeigt. Auch die
traditionelle Übertragung des Neujahrskonzertes aus Wien in alle Welt
stand im Zeichen der Hilfe. Österreichs politische Prominenz
verzichtete auf die Teilnahme am Neujahrskonzert und stellte die
Karten zu Gunsten der österreichischen Hilfsaktion zur Verfügung.
Österreichische Firmen unterstützen die Aktion gleichfalls mit
namhaften Beträgen.
Doch das Ausmaß der Katastrophe ist noch immer nicht abzusehen. Im
Konzert der angelaufenen internationalen Hilfe zählt jede
Unterstützung, auch die aus Österreich. Der Kommunikationschef des
Österreichischen Roten Kreuzes und "Nachbar in Not"-Stiftungsvorstand
Michael Opriesnig: "Unsere Katastrophenhelfer sind bereits in den
betroffenen Gebieten und die Hilfe hat begonnen. Was jetzt Priorität
hat, ist die Versorgung mit sauberem Trinkwasser, Lebensmitteln,
medizinischer Basisversorgung und Notunterkünften, denn die Menschen
haben teilweise alles verloren. Die Größe des von der Flutwelle
betroffenen Gebietes und der teilweise schwerer zugänglichen Regionen
macht das wahre Ausmaß der Katastrophe derzeit nur schwer absehbar.
Wir bitten daher: Helfen Sie helfen und unterstützen sie ,Nachbar in
Not’ auch weiterhin mit ihrer Spende. Die unter dem ,Nachbar in
Not’-Dach arbeitenden Hilfsorganisationen - Rotes Kreuz, Caritas,
Diakonie, Care, Volkshilfe, Hilfswerk Austria, Malteser
Hospitaldienst, Samariterbund Österreich und "Ärzte ohne Grenzen" -
garantieren, dass jeder Spendencent sein Ziel erreicht und den
geschockten und bedürftigen Opfern dieser globalen Katastrophe zugute
kommt. Die Organisationen bedanken sich jetzt schon für das
überwältigende Vertrauen."
Spendenmöglichkeiten:
Telefon: Spenden-Hotline (kostenfrei aus ganz Österreich) 0800 22 20 20 Erlagschein: PSK 90 750 700 Internet: nachbarinnot.ORF.at
Rückfragehinweis:
ORF - "Licht ins Dunkel"
Christine Kaiser
Tel: +43 (0) 664 / 627 80 70
http://lichtinsdunkel.ORF.at
http://tv.ORF.at
http://kundendienst.ORF.at
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