Seebeben im Indischen Ozean: World Vision-Helfer finden große Verwüstungen in Aceh vor

Wien/Aceh (OTS) - 32.000 Tote allein in der nördlichen Sumatra-Provinz; Provinzhauptstadt im Chaos - Bis zu 100.000 Häuser eingestürzt; Obdachlose stehen vor dem Nichts; Hunger droht - Hilfe läuft zögerlich an, da Straßen überflutet sind u. Kommunikation zusammenbrach - Aceh offenbar von Erdbeben UND Flut betroffen -Deutscher Mitarbeiter in Sri Lanka berichtet von erschütternden Szenen

Erst allmählich werden die verheerenden Ausmaße des Bebens im Norden Sumatras offenkundig. Die nördlichste Provinz der indonesischen Insel Sumatra liegt in unmittelbarer Nähe zum Epizentrum des Bebens vom 26. Dezember und wurde vermutlich vom Beben selbst sowie von den Tsunami-Flutwellen betroffen. "Die nächsten Tage werden zeigen, dass die verheerendsten Schäden und die meisten Opfer hier in Aceh zu beklagen sind", meint Harry Donsbach, Leiter der Humanitären Hilfe bei WORLD VISION Deutschland. Indonesische WORLD VISION- Mitarbeiter, die heute in der Provinzhauptstadt Banda Aceh eintrafen, fanden praktisch eine zerstörte Stadt vor. Bis zu 100.000 Häuser sollen eingestürzt sein; rund eine halbe Million Menschen sind betroffen. Zahlreiche Leichen liegen unversorgt herum; es besteht Seuchengefahr. Viele Teile der Provinz sind noch vom Wasser überflutet. Im Augenblick sind die meisten Überlebenden noch ohne jegliche Hilfe oder Versorgung. Hilfsgüter lagern derzeit noch in Medan.

In Aceh wird WORLD VISION Plastikplanen für Notunterkünfte, Kochgeschirr, Wassertanks und Wasserkanister, Kleider und Hygieneartikel verteilen; weitere Hilfe hängt von einer genaueren Bestandsaufnahme ab. Im Augenblick ist es schwierig, die entlegeneren Gebiete zu erreichen. Nach Auskunft der indonesischen Regierung fehlt es an Hubschraubern, um Wasser, Nahrung und andere Hilfsgüter in die entlegeneren Gebiete zu transportieren.

In Sri Lanka, wo 23.000 Tote beklagt werden, helfen zehn WORLD VISION-Teams derzeit 10 Distrikten, darunter in den Orten Galle und Matara. Dort steht unser Mitarbeiter Sönke Weiss für Interviews zur Verfügung.

WORLD VISION ist für die Hilfe in Südostasien dringend auf Spenden angewiesen. Da in allen betroffenen Gebieten langfristige Entwicklungsprogramme laufen, sind die Mitarbeiter seit Beginn der Katastrophe direkt am Ort des Geschehens. Gespendet werden kann über unsere Webpage www.worldvision.at oder über das P.S.K-Konto: 90 890 000, BLZ 60 000, Kennwort: Flutopfer

KONTAKT: Sönke Weiss in Sri Lanka ist für Interviews erreichbar über 0049 162-9078430.

HINTERGRUND

WORLD VISION GEV ist ein überkonfessionelles christliches Hilfswerk mit den Arbeitsschwerpunkten langfristige Entwicklungshilfe und humanitäre Nothilfe. WORLD VISION Österreich ist Teil der weltweiten WORLD VISION- Partnerschaft mit rund 20.000 Mitarbeitern in fast 100 Ländern. WORLD VISION unterhält offizielle Arbeitsbeziehungen zur Weltgesundheitsorganisation (WHO) und dem Kinderhilfswerk der Vereinten Nationen (UNICEF) und arbeitet eng mit dem Flüchtlingskommissariat der Vereinten Nationen (UNHCR) zusammen. Weitere Infos unter http://www.worldvision.at

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