• 27.12.2004, 14:03:14
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Martinz: Schuldzuweisungen über Medien sind übrig

Dringender Handlungsbedarf beim Fußballstadion. Landeshauptmann und Stadt müssen Verantwortung wahrnehmen.

Klagenfurt (OTS) - "Alle Verantwortlichen des Landes und der Stadt
Klagenfurt an einen
Tisch und rasch eine Lösung erarbeiten", so laute nach Meinung von LR

Josef Martinz das Gebot der Stunde betreffend den Bau des EM-
Fußballstadions. "Wir reden hier nicht über eine Sandkasten-Burg
sondern über ein Megaprojekt für Kärnten. Sich über die Medien
auszurichten, wer wann was wie falsch gemacht haben könnte, ist zum
jetzigen Zeitpunkt völlig falsch", sagt Martinz. Wenn nicht das Bild
entstehen soll, dass sich der Landeshauptmann vom Bekenntnis zum EM-
Stadion durch die Hintertür verabschieden möchte, ist dringender
Handlungsbedarf angesagt, möchte Kärnten bei der Fußball-EM noch zu
den Spielern gehören.
"Der Bürgermeister der Stadt Klagenfurt und der Landeshauptmann
müssen sofort an einen Tisch, um eine Lösung zu finden", so Martinz.
Bisher hätten die beiden wesentlichen Stürmer nur über die Medien
gegenseitige Schuldzuweisungen ausgesprochen. "Jetzt ist der Eindruck

entstanden, dass niemand weiß, wie es weitergeht. Daher sind beide
dringend gefordert, an einem Tisch unter Wahrung ihrer Verantwortung
für das Land, die nächsten richtigen Schritte für Kärnten
auszureden", fordert Martinz.
Das Tauziehen um die Verantwortung sei Fehl am Platz und bringe
Kärnten nicht einen Schritt weiter.
(Schluß)

OTS0085    2004-12-27/14:03

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