Miedl: ÖBB-Tarifanpassung moderat und für 850.000 Vorteilscard- Kunden marktgerecht gemildert

Im internationalen Vergleich sind ÖBB noch immer billiger als Nachbarbahnen

Wien, 22. Dezember 2004 (ÖVP-PK) Die Tarifanpassung bei den ÖBB habe weder etwas mit einer verfehlten Verkehrspolitik noch etwas
mit der notwendigen ÖBB-Reform zu tun, wies heute, Mittwoch, ÖVP-Verkehrssprecher Abg.z.NR Werner Miedl die Kritik der SPÖ entschieden zurück. Miedl wies darauf hin, dass die ÖBB 850.000 Vorteilscard-Kunden habe, die 50 Prozent Ermäßigung erhalten. Dadurch sei das absolute Ausmaß der Anpassung im Stammkundensegment marktgerecht gemildert. Die ÖBB seien ein Unternehmen, das im internationalen Wettbewerb bestehen und auch dort Geld verdienen müsse. Moderate Tarifanpassungen seien daher immer wieder notwendig. ****

Miedl wies darauf hin, dass die Preise für die Kundenkarte "Vorteilscard" gleich bleiben werden, abgesehen davon liege die letzte Tariferhöhung im Fernverkehr bereits zwei Jahre zurück. "Im internationalen Vergleich sind die ÖBB noch immer billiger als Nachbarbahnen", sagte Miedl, der daran erinnerte, dass der VCÖ heute richtigerweise festgestellt habe, dass Zug fahren noch immer viel billiger als Auto fahren sei. So koste eine Fahrt mit dem Zug nach Linz mit Vorteilscard 12,90 Euro, mit dem Auto 68,40 Euro.
"Die Opposition sollte sich zuerst die Fakten vor Augen führen, ehe sie das Geschrei von der bösen Bundesregierung anstimmt", so der ÖVP-Verkehrssprecher abschließend.

Rückfragen & Kontakt:

ÖVP Bundespartei, Abteilung Presse und Medien
Tel.:(01) 401 26-420; Internet: http://www.oevp.at

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | VPK0013