SPÖ-Ekkamp:ÖBB-Fahrgäste werden schon wieder geschröpft!

Neuerliche Erhöhung der ÖBB-Fahrpreise weiteres fatales Signal der völlig falschen Verkehrspolitik der schwarzblauen Bundesregierung

Wien (SPW-K) - Als "ein weiteres fatales Signal der völlig
falschen Verkehrspolitik der schwarzblauen Bundesregierung" bezeichnete Mittwoch der Wiener SPÖ-Gemeinderat Franz Ekkamp die neuerliche Erhöhung der ÖBB-Fahrpreise ab 1. Jänner des kommenden Jahres um bis zu knapp zehn Prozent. "Damit", so der Mandatar in einer Aussendung des Pressedienstes der SPÖ Wien, "haben die ÖBB in den nicht einmal fünf Jahren der schwarzblauen Regierung ihre Fahrpreise in den diversen Bereichen bereits ein halbes Dutzend Mal erhöht. Das ist Rekord. Auch die jüngste Fahrpreisanhebung vor dem Hintergrund der stark gestiegenen Kosten fürs Autofahren ist eine Entscheidung zu ungunsten des notwendigen Umsteigens von der Straße auf die Schiene", hob Ekkamp hervor.

Wie zu befürchten gewesen sei, müssten die Fahrgäste des umweltfreundlichen Verkehrsmittels Eisenbahn die Zeche für die verkehrspolitisch haarsträubenden Entscheidungen der ÖVP-FPÖ-Koalition zahlen,sie würden nun ein weiteres Mal geschröpft, setzte Ekkamp seine Ausführungen fort. Seit dem Antritt der schwarzblauen Regierung ist Bahnfahren um bis zu einem Drittel (!) teurer geworden, die gebotenen Leistungen hätten jedenfalls damit in keiner Weise Schritt gehalten. Ekkamp: "Den ÖBB selbst bleibt angesichts der neoliberalen Vorgaben der Regierung offensichtlich leider nichts anderes übrig. Auf der einen Seite werden die Zuschüsse des Bundes für die Bahn laufend gekürzt, dafür steigen auf der anderen Seite die finanziellen Aufwendungen für die diversen Führungsebenen durch die Aufsplitterung in die Teilgesellschaften in horrender Weise. Übrig bleiben letztlich die Eisenbahnbenützer, deren Zahl, was zu befürchten ist, durch die neuerliche Preiserhöhung nicht gerade steigen dürfte", schloss Ekkamp. (Schluss)

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