- 22.12.2004, 11:31:04
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NÖ investiert 772 Mio. Euro in Ausbau und Modernisierung der Spitäler
Sobotka: "Größtes Ausbauprogramm in der Geschichte der NÖ Spitäler"
St. Pölten (NÖI) - Gesundheit ist eines der wichtigsten und
kostbarsten Güter. Darum hat sich das Land Niederösterreich zum Ziel
gemacht, der Bevölkerung die bestmögliche und modernste medizinische
Versorgung zu bieten. Wichtigste Aufgabe ist die Behandlung und
Versorgung zum Wohle der Patienten. Niederösterreich investiert daher
in den nächsten Jahren 772 Mio. Euro in die Qualität und den Ausbau
der NÖ Spitäler.
Niederösterreich hat eines der besten Gesundheitssysteme in
Europa.
Ein wesentlicher Punkt der NÖ Gesundheitspolitik ist es, den Ärzten
und Mitarbeitern der Krankenhäuser beste Arbeitsbedingungen
garantieren zu können
"Das Land Niederösterreich will seinen Ärzten und seinem
Pflegepersonal die modernsten und besten Arbeitsbedingungen
ermöglichen. Das heißt: die neuesten Geräte, modernste Einrichtungen
und die beste Ausbildungen! Denn wenn Mitarbeiter motiviert und
engagiert sind, bedeutet das automatisch auch die qualitativ beste
Versorgung für die Patienten", so Sobotka.
Niederösterreich investiert 772 Mio. Euro in zahlreiche
Bauprojekte im Krankenhausbereich und sichert somit die Standorte.
Zu den wichtigsten im Bau befindlichen Projekten gehört unter anderem
der Ausbau des Landesklinikums St. Pölten in den 99 Mio. Euro
investiert werden. Ein weiteres großes Projekt ist die Sanierung des
Klinikums Mistelbach, sowie der Bau eines Hubschrauberlandeplatzes,
um insgesamt 40 Mio. Euro. Das Klinikum Waidhofen/Ybbs wird ebenfalls
umgebaut und saniert. Die Kosten belaufen sich auf 12 Mio. Euro. Der
Bau der Strahlentherapie in Krems wird 21 Mio. Euro kosten.
Ab 2005 werden der Ausbau des Klinikums Wr. Neustadt sowie der Zu-
und Umbau des KH Zwettl und des Klinikums Baden in Angriff genommen.
Außerdem ein großes Projekt ist der Neubau des Klinikums Mödling, das
ein Paradebeispiel für das Gesundheitszentrum 2010 werden soll und
der Um- und Zubau zum Klinikum Baden. Ein ökonomisch richtiger
Schritt ist auch der komplette Neubau des Klinikums Neukirchen.
Ebenfalls wichtiger Bestandteil der Gesundheitspolitik ist die
Steigerung der Effizienz durch das ständige Hinterfragen
medizinischer Strukturen.
Um den hohen Standard des Gesundheitssystems zu erhalten wendet das
Land auch eine Menge an Steuergeldern auf. 1,1 Mrd. Euro werden In
Niederösterreich jährlich für den Betrieb der 27 Spitäler ausgegeben.
"Die Größe Niederösterreichs macht diese Anzahl an Krankenhäusern
notwendig. Denn es muss jede Patienten möglich sein, innerhalb von
spätestens 30 Minuten sein Spital erreichen zu können. Man kann und
darf die regionale Grundversorgung nicht in Frage stellen. In NÖ wird
kein Krankenhaus geschlossen werden! ", meint Sobotka.
Die Spitalstruktur in Niederösterreich ist klar geregelt. Die 5
Versorgungsregionen - die 4 Viertel und NÖ Mitte- mit ihren
jeweiligen Schwerpunkthäusern, garantieren die beste medizinische
Versorgung für die gesamte Bevölkerung Niederösterreichs.
"Niederösterreichs Krankenhäuser sollen Gesundheitsdrehscheiben einer
Region sein, die ständig modernisiert und auf den letzten Stand der
Technik und der medizinischen Versorgung gebracht werden. Unter
diesem Gesichtspunkt ist auch das 772 Millionen Euro-Ausbauprogramm
für Niederösterreichs Krankenhäuser zu sehen", betont Sobotka.
Grundgedanke ist der Weg von der Reparaturmedizin hin zur
Vorsorgemedizin. Nur wenn Vorsorgeuntersuchungen und andere
Informationseinrichtungen für die Bevölkerung im Spital angeboten
werden, wird sich das Krankenhaus zu einem Gesundheitszentrum
entwickeln.
"Das Krankenhaus der Zukunft soll den Menschen als modernes
Gesundheitszentrum zur Verfügung stehen, sozusagen als Krankenhaus
2010. Angebote von Selbsthilfegruppen, Angebote für
Vorsorgeuntersuchungen, aber auch Biolebensmittel soll es im
Krankenhaus 2010 zu kaufen geben. Cafes und andere kommunikative
Einrichtungen sollen zu einer guten Atmosphäre beitragen und dafür
sorgen, dass sich der Patient wohlfühlen kann", so Sobotka zu den
Plänen für das moderne Krankenhaus.
OTS0072 2004-12-22/11:31
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