NÖ investiert 772 Mio. Euro in Ausbau und Modernisierung der Spitäler

Sobotka: "Größtes Ausbauprogramm in der Geschichte der NÖ Spitäler"

St. Pölten (NÖI) - Gesundheit ist eines der wichtigsten und kostbarsten Güter. Darum hat sich das Land Niederösterreich zum Ziel gemacht, der Bevölkerung die bestmögliche und modernste medizinische Versorgung zu bieten. Wichtigste Aufgabe ist die Behandlung und Versorgung zum Wohle der Patienten. Niederösterreich investiert daher in den nächsten Jahren 772 Mio. Euro in die Qualität und den Ausbau der NÖ Spitäler.

Niederösterreich hat eines der besten Gesundheitssysteme in Europa.
Ein wesentlicher Punkt der NÖ Gesundheitspolitik ist es, den Ärzten und Mitarbeitern der Krankenhäuser beste Arbeitsbedingungen garantieren zu können
"Das Land Niederösterreich will seinen Ärzten und seinem Pflegepersonal die modernsten und besten Arbeitsbedingungen ermöglichen. Das heißt: die neuesten Geräte, modernste Einrichtungen und die beste Ausbildungen! Denn wenn Mitarbeiter motiviert und engagiert sind, bedeutet das automatisch auch die qualitativ beste Versorgung für die Patienten", so Sobotka.

Niederösterreich investiert 772 Mio. Euro in zahlreiche Bauprojekte im Krankenhausbereich und sichert somit die Standorte. Zu den wichtigsten im Bau befindlichen Projekten gehört unter anderem der Ausbau des Landesklinikums St. Pölten in den 99 Mio. Euro investiert werden. Ein weiteres großes Projekt ist die Sanierung des Klinikums Mistelbach, sowie der Bau eines Hubschrauberlandeplatzes, um insgesamt 40 Mio. Euro. Das Klinikum Waidhofen/Ybbs wird ebenfalls umgebaut und saniert. Die Kosten belaufen sich auf 12 Mio. Euro. Der Bau der Strahlentherapie in Krems wird 21 Mio. Euro kosten.
Ab 2005 werden der Ausbau des Klinikums Wr. Neustadt sowie der Zu-und Umbau des KH Zwettl und des Klinikums Baden in Angriff genommen. Außerdem ein großes Projekt ist der Neubau des Klinikums Mödling, das ein Paradebeispiel für das Gesundheitszentrum 2010 werden soll und der Um- und Zubau zum Klinikum Baden. Ein ökonomisch richtiger Schritt ist auch der komplette Neubau des Klinikums Neukirchen.

Ebenfalls wichtiger Bestandteil der Gesundheitspolitik ist die Steigerung der Effizienz durch das ständige Hinterfragen medizinischer Strukturen.
Um den hohen Standard des Gesundheitssystems zu erhalten wendet das Land auch eine Menge an Steuergeldern auf. 1,1 Mrd. Euro werden In Niederösterreich jährlich für den Betrieb der 27 Spitäler ausgegeben.

"Die Größe Niederösterreichs macht diese Anzahl an Krankenhäusern notwendig. Denn es muss jede Patienten möglich sein, innerhalb von spätestens 30 Minuten sein Spital erreichen zu können. Man kann und darf die regionale Grundversorgung nicht in Frage stellen. In NÖ wird kein Krankenhaus geschlossen werden! ", meint Sobotka.

Die Spitalstruktur in Niederösterreich ist klar geregelt. Die 5 Versorgungsregionen - die 4 Viertel und NÖ Mitte- mit ihren jeweiligen Schwerpunkthäusern, garantieren die beste medizinische Versorgung für die gesamte Bevölkerung Niederösterreichs. "Niederösterreichs Krankenhäuser sollen Gesundheitsdrehscheiben einer Region sein, die ständig modernisiert und auf den letzten Stand der Technik und der medizinischen Versorgung gebracht werden. Unter diesem Gesichtspunkt ist auch das 772 Millionen Euro-Ausbauprogramm für Niederösterreichs Krankenhäuser zu sehen", betont Sobotka.

Grundgedanke ist der Weg von der Reparaturmedizin hin zur Vorsorgemedizin. Nur wenn Vorsorgeuntersuchungen und andere Informationseinrichtungen für die Bevölkerung im Spital angeboten werden, wird sich das Krankenhaus zu einem Gesundheitszentrum entwickeln.
"Das Krankenhaus der Zukunft soll den Menschen als modernes Gesundheitszentrum zur Verfügung stehen, sozusagen als Krankenhaus 2010. Angebote von Selbsthilfegruppen, Angebote für Vorsorgeuntersuchungen, aber auch Biolebensmittel soll es im Krankenhaus 2010 zu kaufen geben. Cafes und andere kommunikative Einrichtungen sollen zu einer guten Atmosphäre beitragen und dafür sorgen, dass sich der Patient wohlfühlen kann", so Sobotka zu den Plänen für das moderne Krankenhaus.

Rückfragen & Kontakt:

VP Niederösterreich
Presse
Tel.: 02742/9020 - 140
http://www.vpnoe.at

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NNV0002