HAKL UND MACHNE: HEUTE UM 13.00 UHR - ÜBERGABE EINER PETITION MIT MEHR ALS 10100 UNTERSCHRIFTEN AN NR-PRÄSIDENT KHOL

Fall Yasemin Kobal - Petition fordert Fairness für sie und ihre Mutter

Wien, 22. Dezember 2004 (ÖVP-PK) Die beiden ÖVP-Nationalratsabgeordneten Karin Hakl und Helga Machne übergeben heute, Mittwoch, um 13.00 Uhr im Parlament eine Petition an den Ersten Präsidenten des Nationalrates, Dr. Andreas Khol, zum Fall Yasemin Kobal. ****

Die beiden Tiroler ÖVP-Abgeordneten werden dabei von zwei der drei Initiatorinnen (Gabriele Ecker-Krismer und Ingrid Dertnig - Ida Ritter ist verhindert) einer Unterschriftenaktion begleitet, die mehr als 10100 Unterschriften gesammelt haben. Diese werden im Rahmen der Petition an den Nationalratspräsidenten übergeben.

Die Petition "Fairness für Yasemin Kobal und deren Mutter" beinhaltet folgende Forderungen:

- Wir ersuchen alle zuständigen Stellen im Bundesministerium für

auswärtige Angelegenheiten, insbesondere die österreichische Botschaft in Ankara und das Generalkonsulat in Istanbul sowie die damit befassten Mitglieder der Bundesregierung, unter Ausschöpfung sämtlicher diplomatischer Möglichkeiten alles in ihrer Macht Stehende zu unternehmen, dass es im Obsorgeverfahren in Istanbul Fairness für Yasemin Kobal und deren Mutter, Frau Franziska Kobal, gibt.

- Die Mutter möge bei der Auswahl eines Anwaltes und bei den

zuständigen türkischen Stellen nach Kräften unterstützt und weiters dazu beigetragen werden, dass es der Mutter möglich ist, Kontakt zu ihrer Tochter zu halten.

- Darüber hinaus möge das Wohlergehen der kleinen österreichischen

Staatsbürgerin Yasemin, die kein türkisch mehr spricht, seitens deutschsprachiger österreichischer Vertreter sorgsam beobachtet werden.

- Überdies werden die zuständigen österreichischen Stellen darum

ersucht, die finanzielle Situation von Herrn Kobal zu überprüfen bzw. im Rechtshilfeweg überprüfen zu lassen, um eine allenfalls mögliche Rückzahlung der Verfahrenshilfe innerhalb des festgelegten Zeitraumes von drei Jahren sowie der geleisteten Unterhaltsvorschüsse zu erwirken.

"Wir hoffen, dass wir durch diese beeindruckende Zahl an Unterschriften, die die Initiatorinnen innerhalb kürzester Zeit sammeln konnten, erreichen, dass alle zuständigen Stellen so weit sensibilisiert wurden, damit jedenfalls ein faires Obsorgeverfahren in Istanbul sichergestellt wird und damit das Wohl des Kindes erste Priorität bekommt", so Karin Hakl und Helga Machne abschließend. (Schluss)

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